Geschichtliches
Vorläufer des Deutschen Schulcups ist das „Bundesfinale für Schulmannschaften“, das jährlich im Sportinternat in Jena ausgetragen wurde. Mannschaften der 16 Bundesländer konnten sich über Landesausscheide qualifizieren und um den Sieg mit dem Florett und Degen kämpfen.
Durch Änderungen in den Förderungsrichtlinien gestaltete sich die Durchführung als Jugendbegegnung immer schwieriger. Dazu kam die Schwierigkeit, dass Fechten nicht als Sportart im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ anerkannt war und ist. Dies hatte zur Folge, dass nicht in allen Bundesländern Landesfinals stattfinden konnten, weil die zuständigen Behörden die Aufnahme in das Programm „Jugend trainiert...“ als Voraussetzung angesehen haben... die Anerkennung konnte jedoch nicht erfolgen, da dadurch nicht in mindestens elf Bundesländern Landesfinals gefochten wurden, sondern nur in sieben.
Nachdem die Bundesfinals kurz ausgesetzt wurden, rief die Deutsche Fechterjugend 2007 den „Deutschen Schulcup“ ins Leben, der nun unabhängig von Landesfinals den Schulen offen steht und in allen drei olympischen Disziplinen – dem Florett, dem Degen und dem Säbel – ausgetragen wird.
Benannt wurde der von der dfj vergebene Preis nach der 2005 verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden der dfj, Irma Strittmatter.
Unter Schirmherrschaft von der DOSB-Athletensprecherin und Vizeweltmeisterin im Degenfechten, Claudia Bokel, fand der erste Schulcup in der Klingenstadt Solingen statt. Der zweite Schulcup wird nun 2008 in der Sportstadt Duisburg ausgetragen.



