Wer ist Irma Strittmatter?

Irma Strittmatter
Irma Strittmatter beim Bundesfinale für Schulmannschaften in Jena

Irma Strittmatter war von 1986 bis 1994 stellvertretende Vorsitzende der dfj, anschließend bis zum Jahr 2004 hatte sie das Amt der 1. Vorsitzenden inne.

Federführend veranstaltete sie über viele Jahre hinweg europäische Jugendsportwochen, war mit Jugendlichen anlässlich von Weltmeisterschaften im In- und Ausland präsent, organisierte Workshops, Lehrgänge und Bildungsmaßnahmen und hatte einen großen prägenden Einfluss auf die dfj, wie sie sich heute darstellt.

Im Jahr 2004 trat sie beim Jugendfechtertag in die zweite Reihe zurück und unterstützte den neuen Vorsitzenden weiter als Stellvertreterin, bis sie im Januar 2005 viel zu früh an den Folgen eines Krebsleidens, gegen das sie bis zuletzt lebensbejahend angekämpft hat, im Alter von nur 53 Jahren verstarb.

Als ihr die erschütternde Diagnose mitgeteilt wurde, erwiderte Irma Strittmatter: "Ich kämpfe gegen jede Krankheit, ich bin schließlich Fechterin"! Dass der Gegner in diesem schweren Gefecht ein so übermächtiger war, störte sie nicht. Sie trat ihm zum Kampf entgegen.

Aber nicht nur für die Deutsche Fechterjugend war Irma Strittmatter aktiv, auch für den Südbadischen Fechterbund engagierte sie sich, dessen Präsidentin sie seit 1997 war, und auch die Geschicke der Fechtabteilung des TV Rheinfelden lagen in ihren Händen.

Aufgrund ihres überaus großen Engagements und ihrer Arbeit für den Deutschen Fechter-Bund erhielt Irma Strittmatter beim letzten Fechtertag in Bonn im November 2004 aus den Händen des DFB-Präsidenten Gordon Rapp die Ehrenplakette in Gold.

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