Sport und Gemeinschaftsgefühl
Das WM-Jugendlager der Deutschen Fechterjugend
Samstag, der 08.10.2005! Dieses Datum stellte für 13 jugendliche Fechter aus ganz Deutschland im Alter von 12-17 nicht nur den Start der Fecht-Weltmeisterschaften 2005 in Leipzig, sondern auch den Beginn des WM-Jugendlagers der Deutschen Fechterjugend (DFJ) dar.
Neben dem täglichen Besuch der WM stellten die Betreuer Ulrike Schönefeldt (Bremen), Sven Uentzelmann (Hamburg) und Lutz Engelbrecht (Spellen) auch ein kulturelles Programm auf die Beine.
Vom Besuch der MDR-Studios und der Leipziger Tagespresse bis hin zur Ausstellung der Terrakotta-Armee gab es genügend Abwechslung für die Teilnehmer. Natürlich kam auch die Weltmeisterschaft nicht zu kurz.
Direkt nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zur Arena Leipzig, um dort nationale aber auch international startende Athleten lautstark zu unterstützen und in den Einzel- und Mannschaftsgefechten mitzufiebern. Über die Entscheidungen der Obleute wurde noch lange nach dem Gefecht diskutiert und von besonders außergewöhnlichen Treffern und Kampfeseinsatz geschwärmt. Die Freude über die Medaillen hielt bei den Jugendlichen noch lange nach der Siegerehrung an.
Für alle wird diese Woche eine der schönsten Erinnerungen bleiben, da es ganz normal war, dass sich alte und neue Weltmeister und Olympiasieger unter die Besucher mischten. So war es fast unumgänglich, seine Idole hautnah zu erleben. Dank gilt vor allem Imke Duplitzer, Claudia Bokel, Anja Müller, Peter Joppich, Norman Ackermann sowie Bundestrainer Manfred Kasper und der zweifachen Olympiasiegerin Anja Fichtel, die sich Zeit nahmen, Fragen zur persönlichen Fechtkarriere, dem Trainingsplan, den sportlichen und beruflichen Zielen ausführlich zu beantworten. Neben individuellen Tipps gabs im Anschluss Autogramme und Fotos.
Neben den sportlichen Ereignissen und den Siegen der deutschen Fechter/innen war der vom ersten Tag an entstandene Zusammenhalt unter Betreuern und Teilnehmern wohl der schönste Erfolg des WM-Jugendlagers der deutschen Fechterjugend. Wir wünschen uns, dass der gewachsene Respekt vor jedem Einzelnen und seiner Leistung im Fechtsport noch lange anhält.
Lutz Engelbrecht











































