Alexandra Bujdoso in Top-Ten von Orleans

Säbelfechterin Alexandra Bujdoso hat sich beim Grand-Prix „Trophée BNP-Parias“ erneut in Top-Form präsentiert.

Foto: DFB/ Norman Rembarz

Die 19-jährige Koblenzerin, die vor Wochenfrist in London Platz 12 errungen hatte, verpasste beim stark besetzten Grand-Prix in Orleans (FRA) nur knapp die Finalrunde der besten Acht. Erst die Vizeweltmeisterin von Antalya, Olga Kharlan (UKR), vermochte es mit einem 15:5 im Achtelfinale, die Siegesserie Koblenzerin zu beenden. Rang neun stand damit für die Sportsoldatin der Bundeswehr am Ende zu Buche. „Angesichts einer noch nicht ganz überstandenen Fußverletzung bin ich natürlich mit dem Auftritt von Alex sehr zufrieden“, erklärte anschließend Heimtrainer Imre Bujdoso. „Sie hat trotz Handicap sehr gut gefochten und wir können sicher noch einiges erwarten“, fügt er hinzu. Bujdoso macht mit dem neunten Platz einen gewaltigen Sprung in der aktuellen Weltranglisten nach vorn und dürfte nun unter den Top 20 der selbigen zu finden sein. Stefanie Kubissa (Dormagen) unterlag im 32-er Tableau der Ukrainerin Olga Zhovnir 10:15 und belegte Rang 23 im Gesamtklassement. Den Sieg sicherte sich in Orleans Olga Kharlan, die im Finale die amtierende Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mariel Zagunis (USA) 15:13 besiegte.

Dagegen konnten die Herrensäbel-Fechter beim Mannschafts-Weltcup in Budapest keine Akzente setzen. Nicolas Limbach, Benedikt Beisheim, Max Hartung (alle Dormagen) und Johannes Klebes (Tauberbischofsheim) unterlagen bereits im Auftaktgefecht Russland mit 36:45. Anschließend siegte das Quartett von Bundestrainer Vilmos Szabo gegen Korea 54:41 und Kanada (45:28), musste aber im abschließenden Gefecht gegen die Ukraine eine 36:45-Niederlage hinnehmen. „Ich bin natürlich nicht zufrieden. Die Jungs können mehr. Daran werden wir konsequent arbeiten“, äußerte anschließend Bundestrainer Szabo. Der Bundestrainer musste in der ungarischen Hauptstadt auf den Einsatz von Björn Hübner verzichten, der sich Tags zuvor verletzt hatte. Sieger des mit 18 Teams stark besetzen Mannschafts-Weltcup in Budapest wurde Rumänien, die sich im Finale gegen Italien mit 45:42 durchsetzten.

Große Gewinnerin des Wochenendes war dennoch Degen-Olympiasiegerin Britta Heidemann. Die Leverkusenerin, die am gestrigen Abend zu den Gästen des „Ball des Sports“ in Wiesbaden gehörte, übernahm nunmehr wieder die Führung in der rollierenden Weltrangliste. Dabei profitiert Britta Heidemann vom Ausfall der bisher Führenden Ana Branza (ROM), die an der Hand verletzt ist. Monika Sozanska (Heidenheim) befindet sich auf Rang 11, Imke Duplitzer behauptete Position 16 in der aktuellen Weltrangliste. Platzierungen: Damensäbel: 1. Olga Kharlan (UKR), 2. Mariel Zagunis (USA), 3. Cecilia Berder (FRA), 3. Ekaterina Diatchenko (RUS), 5. Sophia Velikaia (RUS), 6. Ilaria Bianco (ITA), 7. Leonore Perrus (FRA), 8. Dagmara Wozniak (USA), 9. Alexandra Bujdoso (Koblenz), 23. Stefanie Kubissa (Dormagen),

Herrensäbel: 1. Rumänien, 2. Italien, 3. Ungarn, 4. Frankreich, 5. China, 6. USA, 7. Russland, 8. Spanien, 10. Deutschland

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