Degen-Juniorinnen treffsicher
Die deutschen Degen-Juniorinnen haben sich beim Junioren-Weltcup in Göteborg erfolgreich in Szene setzen können.
Nicht verwunderlich war, dass die Heidenheimerin Ricarda Multerer ganz vor mit mischte. Die 19-jährige Degenspezialistin brillierte bereits vor 14 Tagen beim Aktiven-Weltcup in Budapest mit Platz acht, hatte Anfang Januar bereits in Heidelberg gesiegt. In Göteborg marschierte mit nur einer Rundenniederlage und deutlichen Siegen in die Finalrunde. Dort bezwang sie mit einem sicheren 15:12 die Ukrainerin Dzhoan Feybi Bezhura und fand erst in der Estin Julia Beljajeva ihre Bezwingerin. Rang drei hieß es damit am Ende für die Heidenheimerin, die damit einen gewaltigen Satz in der Junioren-Weltrangliste nach vorn machte. Neben ihr konnte sich mit Beatrice Brockmann (Berlin) eine weitere Deutsche in die Finalrunde vorarbeiten. Auf dem Weg dorthin schaltete sie gleich reihenweise die deutsche Konkurrenz aus, musste sich im Viertelfinale der späteren Gesamt-Zweiten und Multerer-Bezwingerin Beljajeva mit 9:15 geschlagen geben. Fleur Klingelberger (Mannheim) erreichte als Dritte im Bunde die Finalrunde von Göteborg. Sie stand dort der späteren Siegerin Johanna Bergdahl (SWE) gegenüber, der sie mit 5:15 unterlag.
Im Herrendegen überzeugte lediglich der Tauberbischofsheimer Rudolf Haller. Der 18-jährige verfehlte durch eine knappe 13:15-Niederlage gegen Thibault Lamy (FRA) nur um Haaresbreite den Einzug in die Runde der besten Acht. Rang 13 stand am Ende für ihn zu Buche. Falk Spautz (Solingen) erreichte in Göteborg das 32-er Tableau, scheiterte dort am Tschechen Julian Seidl 12:15.
Die Platzierungen: Damendegen: 1. Johanna Bergdahl (SWE), 2. Julia Beljajeva (EST), 3. Ricarda Multerer (Heidenheim), 3. Daria Strelnikov (ISR), 5. Beatrice Brockmann (Berlin), 6. Fleur Klingelberger (Mannheim), 7. Dzhoan Feybi Bezhura (UKR), 8. Anu Hark (EST), 10. Ines Werner (Heidenheim), 13. Stephanie Suhrbier (Bonn/(I)), 14. Carina Sieber (Tauberbischofsheim), 15. Lisa Catiche (Bonn/(I))
Herrendegen: 1. Anton Adamov (RUS), 2. Nikita Glazkov (RUS), 3. Alexandre Bardenet (FRA), 3. Virgile Marchal (FRA), 5. Sylvain Maya (FRA), 6. Thibault Lamy (FRA), 7. Peer Borsky (SUI), 8. Julian Seidl (CZE), 13. Rudolf Haller (Tauberbischofsheim), 28. Falk Spautz (Solingen)




