Großes Defilee zum Geburtstag von Erika Dienstl
"Menschen, die mir sehr am Herzen liegen" hatte die "Grande Dame der Sportwelt" (IOC-Präsident Jacques Rogge) am 1. Februar auf Gut Schwarzenbruch bei Stolberg geladen. Trotz Schneechaos auf den bundesdeutschen Straßen waren sie auch gekommen, um Erika Dienstl zu ihrem 80. Geburtstag ihre Aufwartung zu machen. IOC-Vizepräsident und DOSB-"Chef" Thomas Bach war angereist, ebenso wie sein Vorgänger, Manfred von Richthofen, als Präsident des Deutschen Sportbundes ein langjähriger Weggefährte der ehemaligen DSB-Vizepräsidentin, um der immer noch toppfitten Jubilarin zu gratulieren. NRW-Innenminister Ingo Wolf überbrachte die Glückwünsche der NRW-Landesregierung. Eine große Ehre war für die Jubilarin der Besuch des Präsidenten der European Fencing Confederation, Frantisek Janda (Prag). Auch Stolbergs Bürgermeister Ferdi Gatzweiler ehrte mit seinem Besuch den Geburtstag der großen Tochter seiner Stadt.
Lang war die Reihe "ihrer" Fechter, die zum Gratulieren in die rheinische Kupferstadt gekommen waren. Margit Budde (Paderborn) und Claus Janka (Bonn) vertraten das DFB-Präsidium und überreichten ein Präsent, die DFB-Ehrenmitglieder Wolf-Günther Dieffenbach, Laki Dobridis, Paul Gnaier, Hans H. Hubert drückten durch ihren Besuch ebenso ihre Verbundenheit aus wie Dr. Wilfried Wolfgarten, ehemaliger DFB-Vizepräsident, Prof. Dr. Bernd Barth, der ehemalige Generalsekretär des DFB, und Hans-Wilhelm Gäb, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Stiftung Deutsche Sporthilfe.
Dr. Thomas Bach, Manfred von Richthofen, Innenminister Ingo Wolf, Hans-Wilhelm Gäb, Margit Budde und Hans H. Hubert ehrten Erika Dienstl mit bewegenden Worten.
Erika Dienstl gilt als Multi-Talent auf dem Parkett der nationalen und internationalen Sportpolitik, ihr ehrenamtliches Wirken über viele Jahrzehnte hinweg ist ein beredtes Zeugnis für die Leistungsbereitschaft und den Leistungswillen von Erika Dienstl. Sie war Funktionärin aus voller Inbrunst - resolut, kritisch, dabei charmant, aber auch nie um das letzte Wort verlegen, wenn ihr etwas "gegen den Strich" ging. Von 1973 bis 1982 war sie Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, von 1982 bis 2002 DSB-Vizepräsidentin mit den Schwerpunkten Internationales sowie Sport und Umwelt. Zwischen 1986 und 2000 lenkte Erika Dienstl als Präsidentin die Geschicke der deutschen Fechter. Die Ehrenpräsidentin des Deutschen Fechter-Bundes ist für ihre Verdienste national und international vielfach ausgezeichnet worden.




