22.07.2010 15:40

Leipzig großes Fest für den Fechtsport

Noch während die letzten Entscheidungen der Fecht-Europameisterschaften in Leipzig laufen, hat der Deutsche Fechter-Bund ein erstes Resümee gezogen.

Unverzichtbar für den Fechtsport: Die Kampfrichter der EM Leipzig/ Foto: Attaque/AIP

„Fechten fühlen“, so lautete das Motto der Heim-EM in Leipzig vor dem Start, mit dem die „Gesichter der EM“ für Leipzig und für ihren Sport warben. „Nicht nur wir, all unsere Gäste haben Fechten gefühlt, die tolle Atmosphäre hier in Leipzig genossen“, lautet das erste Fazit von DFB-Präsident Gordon Rapp. „Für die deutschen Athleten war es eine Plattform, um sich zu präsentieren und sportlich zu überzeugen. Das ist ihnen hervorragend gelungen“, fügt er hinzu.

Die Zahlen zur EM sprechen eine deutliche Sprache: Rund 1200 Akteure, davon mehr als 400 Fechterinnen und Fechter aus 40 Nationen, über 200 Volunteers, waren am Erfolg der EM beteiligt. Mehr als 100 Journalisten aus 12 Nationen berichteten über die kontinentalen Spiele in der sächsischen Metropole. Alle großen deutschen Tageszeitungen informierten über Ergebnisse, Siege und Niederlagen. Mehr als drei Stunden berichteten ARD/ZDF, der MDR und andere überregionale TV-Sender über die EM. Zudem besuchten rund 12.000 User die Web-Seite des DFB täglich. Und geschätzte 10.000 Zuschauer verfolgten die Gefechte der EM in der ARENA Leipzig.

„Vor der EM bin ich nach meinem Wunsch für die EM gefragt worden. Ich habe damals gesagt, ich würde mir ein großes Fest für den Fechtsport wünschen. Heute kann ich sagen, es ist ein großes Fest für den Fechtsport geworden“, resümiert Sportdirektor Manfred Kaspar. „Und wir freuen uns natürlich besonders darüber, dass unsere Athleten insgesamt fünf Mal Edelmetall geholt haben, dabei im richtigen Augenblick andere in die Bresche gesprungen sind, die nicht so im Fokus stehen. Klar ist, dass man nicht automatisch siegt, wenn man in der Weltrangliste ganz vorn liegt“, so Kaspar weiter. Nun hoffen er und Präsident Gordon Rapp, dass die deutsche Equipe ihre Erfolge bei der WM in Paris wiederholen kann.

„Es war ein großes und sehr gutes Championat“, lobt Frantisek Janda, Präsident des Europäischen Fechtverbandes (EFC) die Arbeit der Organisatoren um den Förderverein“ Attaque d’ Escrime“ und den DFB. „Das war super Werbung für den Fechtsport. Wir wollen unsere Sportart vielen Menschen zugänglich machen. Das ist Leipzig hervorragend gelungen“. Und abschließend fügt er hinzu: „Danke an den DFB, an Attaque, Danke an den DFB, die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und die Leipziger für ihre Unterstützung. Ich hoffe, wir treffen uns wieder zu einem weiteren Championat in Leipzig“.


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