Säbel-Mannschaft unschlagbar
Das deutsche Herrensäbel-Team ist derzeitig nicht zu schlagen. Nicolas Limbach, Max Hartung, Benedikt Wagner und Benedikt Beisheim (alle Dormagen) lieferten beim Mannschafts-Weltcup in Padua (ITA) ein weiteres Mal eine fehlerfreie Glanzleistung ab.
Für das deutsche Quartett wurde keiner der anwesenden 21 Konkurrenten zur echten Gefahr. Spanien überwand man im Auftaktgefecht schnellen Fußes 45:29. Im Viertelfinale blieb Südkorea ohne Chance und verlor gegen das Team um Nicolas Limbach 26:45. Frankreich forderte im Halbfinale die nach dem verletzungsbedingten Ausfall umformierte deutsche Mannschaft nochmals, zog dennoch am Ende mit 39:45 den Kürzeren.
Im abschließenden Finale fand Vizeweltmeister Weißrussland zu keiner Zeit ein Rezept gegen die Deutschen und ging mit 26:45 gegen das Team von Bundestrainer Vilmos Szabo unter. „Großartig“, freute sich anschließend Szabo. „London, wir kommen“, fügt er hinzu.
Die deutsche Säbel-Mannschaft ist damit auch rein rechnerisch nicht mehr von einem Qualifikationsplatz zu verdrängen. Zudem kann Szabo auf starke Konkurrenz hinter seiner A-Mannschaft verweisen, die permanent Druck macht.
„Die Jungs haben von Beginn an diszipliniert gefochten, waren konzentriert und immer Herr der Situation. Der Sieg geht also mehr als in Ordnung“, fasst Bundestrainer Vilmos Szabo den Tag zusammen. „Ich bin also sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis, aber auch mit der Art und Weise, wie wir es erreicht haben“, fügt er abschließend hinzu.
Platzierungen: 1. Deutschland, 2. Weißrussland, 3. Russland, 4. Frankreich, 5. Ungarn, 6. Italien, 7. Rumänien, 8. Südkorea


