DFB, Top-News
19.01.2012 11:58
Von: DFB

3. Trainerkonferenz des DFB

Bereits zum dritten Mal lud der Deutsche Fechter-Bund am vergangenen Montag und Dienstag zur Trainerkonferenz ein. Nach Heidenheim im vergangenen Jahr war nun Tauberbischofsheim erneut Gastgeber.

Fotos: Olaf Wolf

Über 60 Trainerinnen und Trainer aus leistungssportlich orientierten Vereinen aus allen Teilen Deutschlands waren der Einladung gefolgt. „Es zeigt sich, dass die Trainerkonferenz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Allein die hohen Teilnehmerzahlen sind ein sichtbares Zeichen dafür.“, leitet Sportdirektor Manfred Kaspar die Veranstaltung ein. „Unser Ziel und Anliegen ist es,“ führt er fort, „die Nachwuchsarbeit in allen Waffen qualitativ und quantitativ zu verbessern“.

Nach ausführlichen Informationen zu aktuellen Änderungen der FIE, der EFC und des DFB ging es für die Teilnehmer nach Waffen getrennt in den praktischen Teil über. Taktisch-technische Aspekte, Beinarbeit und aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Waffen nahmen breiten Raum in den von den Bundestrainern geleiteten Arbeitsgruppen ein.

Am zweiten Tag informierte Sportdirektor Manfred Kaspar über den aktuellen Stand der der Olympiaqualifikation in allen Waffen. Im weiteren Verlauf präzisierte Sven Ressel, Leiter Kommunikation und Koordination, nochmals das Anliegen der Trainerkonferenzen: „Es geht darum, die vorhandenen Trainer und Übungsleiter in den Vereinen weiter zu qualifizieren. Daher ist seitens des Verbandes geplant, dies auch außerhalb der Stützpunkte weiter zu forcieren“. Schwerpunktmäßig wurden zudem folgende Themen diskutiert:

- Förderung und Unterstützung des Überganges vom Junioren- in den Aktivenbereich im Leistungssport; auch unter dem Aspekt der dualen Karriereplanung.

- Mehr Mädchen für den Fechtsport gewinnen.

- Frühzeitige Sichtungen in den Schulen.

Unterhalb der Bundesstützpunkte“, so Sven Ressel weiter, „wollen wir neue Strukturen schaffen, die den Stützpunkten zuträglich sind“, führt er weiter aus. Daher arbeite der DFB derzeitig an einem Konzept zur Zertifizierung von leistungssportlichen Vereinen und Vereinsverbünden und an der Stärkung bestehender leistungssportlicher Systeme, wie beispielsweise der Eliteschulen. Breiten Raum nahm am zweiten Tag der Nachwuchsleistungsport ein. Sportdirektor Manfred Kaspar stellte hierzu nochmals fest: „Das zentralisierte System soll und darf nicht aufgeweicht werden, vielmehr sollen die Bundesstützpunkte gestärkt werden. Nur mit ihnen sind wir in der Lage, unseren Nachwuchs an die internationale Spitze heran zu führen“.

Es war ein interessanter Meinungsaustausch“, war das Fazit des zweitägigen Lehrgangs. „Neue Sichtweisen, aktuelle Entwicklungen in den Disziplinen, die die leistungssportliche Arbeit der Trainer voranbringt“, fassten die Lehrgangsteilnehmer zusammen. „Wir werden diese Form des Dialoges kontinuierlich fortführen und im nächsten Jahr darauf aufbauen.“, lautet das abschließende Schlusswort des Sportdirektors.


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