Demonstration der Stärke
Vize-Weltmeister Nicolas Limbach (Dormagen) hat mit dem Gewinn des Säbel- Grand-Prix „Glaive D’Asparoukh“ im bulgarischen Plovdiv erneut seine Weltklasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Der 26-jährige bezwang in einem einseitigen Finale den Südkoreaner Gu Bon Gil klar mit 15:3. Für den Dormagener war es bereits der dritte Erfolg in Plovdiv, zudem hat er nunmehr bereits 11 Weltcup-Siege auf seinem Konto. „Ich bin mit Nico sehr zufrieden. Er hat klargestellt, wer die Nummer Eins ist. Der Sieg hier geht mehr als in Ordnung“, meint anschließend Bundestrainer Vilmos Szabo.
Limbach machte auf dem Weg in Richtung Finalrunde wenig Federlesen. Den Österreicher Nikolai Nikolic fertigte er mit 15:4 ab, seinen Dormagener Vereinskameraden Matyas Szabo besiegte er 15:10. Gegen Wang Jingzhi (CHN) musste der Weltmeister des Jahres 2009 sein ganzes Können aufbieten, setzte sich schlussendlich gegen den Chinesen mit 15:14 durch. Dem ließ er im Viertelfinale ein 15:13 gegen den Ungarn Aron Szilagyi folgen und überwand in einem spannenden Halbfinalgefecht mit Nervenstärke Europameister Alexej Yakimenko (RUS) knapp, aber verdient, 15:14. „Nico hat sich im Verlaufe des Turniers auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen, konsequent gefochten, klare Treffer gesetzt und jedes Gefecht verdient für sich entscheiden können. So ist er kaum zu schlagen“, fügt Szabo hinzu.
Auch mit dem Abschneiden der weiteren deutschen Vertreter dürfte Bundestrainer Szabo zufrieden sein. Neben Limbach erreichten zudem Johannes Klebes (Tauberbischofsheim), Benedikt Beisheim (Dormagen) und Benedikt Wagner (Dormagen) das Achtelfinale von Plovdiv. Sie schieden hier gegen Gu Bon Gil (7:15), Yakimenko (12:15) bzw. Reshetnikov (13:15) kurz vor dem Finale der besten Acht aus. „Insgesamt bin ich mit unserem Auftritt hier sehr zufrieden. Von sieben Fechtern waren sechs in der Runde der letzten 64, fünf von ihnen im Tableau der letzten 32. Davon haben es immerhin vier in das Achtelfinale geschafft. Das konnte hier heute keine andere Nation vorweisen. Das Ergebnis zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, ergänzt Szabo abschließend.
Platzierungen: 1. Nicolas Limbach (Dormagen), 2. Gu Bon Gil (KOR), 3. Alexej Yakimenko (RUS), 3. Liu Xiao (CHN), 5. Aron Szilagyi (HUN), 6. Nikolai Kovalev (RUS), 7. Veniamin Reshetnikov (RUS), 8. Renzo Agresta (BRA), 12. Johannes Klebes (Tauberbischofsheim), 13. Benedikt Beisheim (Dormagen), 16. Benedikt Wagner (Dormagen), 26. Matyas Szabo (Dormagen), 36. Max Hartung (Dormagen)



