Deutscher Schulcup 2008: Auftakt in Duisburg
Das Steinbart-Gymnasium wird die Patenschaft für den Deutschen Schulcup 2008 übernehmen, der am 19. und 20. April 2008 in Duisburg ausgetragen wird.
Dies vereinbarten der Vorsitzende der Deutschen Fechterjugend, Marcel Abts, und der Schulleiter des Steinbart-Gymnasiums, Herr Oberstudiendirektor Peter-Michael Minnema am 1. Februar in Duisburg im Beisein des Abteilungsleiters Fechten und des 1. Vorsitzenden der Eintracht Duisburg.
Schulleiter Minnema stellte kurz das besondere Engagement der Schule für den Sport dar – am Steinbart-Gymnasium ist unter anderem auch ein Talentzentrum eingerichtet, das sich besonders um die Vereinbarkeit von Leistungssport und Schule bemüht. Er zeigte sich erfreut darüber, dass der Deutsche Schulcup 2008 in Duisburg unter Mitwirkung der Schule stattfinden kann, und übergab der dfj die Meldung der zwei Schulmannschaften des Gymnasiums.
Auch dfj-Vorsitzender Marcel Abts nutzte die kurze Feierstunde im Foyer der Schule, um dem Kollegium und der Schülerschaft den Dank der Deutschen Fechterjugend auszusprechen. Denn Fechten im Schulsport könne ohne die Schulen nicht stattfinden. „Ich hoffe, dass viele Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet dem Beispiel des Steinbart-Gymnasiums folgen werden“, äußerte Abts nach Übergabe der Meldung und überreichte als Symbol für die Patenschaft einen Säbel, der bis zum Wettkampfbeginn in der Schule verbleibt, sowie ein Schreiben der dfj an die Schulleitung.
Nach dem offiziellen Teil wurden weitere Details zum Wettkampf und dem aktuellen Planungsstand besprochen. So wird ein Kunstkurs vom Steinbart-Gymnasium eine Fotomontage und Kunststudie zum Thema „Fechten“ erstellen, und Schülerinnen und Schüler werden den Schulcup personell unterstützen. Auch eine Exkursion einzelner Kurse, um den Schulcup zu besuchen, ist angedacht.
Letztlich werden die Farben des Steinbart-Gymnasiums aber insbesondere durch seine Schülerinnen und Schüler in den zwei Mannschaften vertreten. Isabelle Schrader, Miriam Mengoni, Lukas Czwielong, Lisa Paffrath und Nikolai Panitschewski werden mit Florett und Degen für ihre Schule auf die Planche gehen, wofür sie von ihrem Schulleiter noch einmal ein besonderes Lob erhielten, dass sie den Schulsport in dieser Hinsicht fördern.
„Sportvereine werden in Zukunft stärker mit Schulen kooperieren müssen“, war sich auch Volker Mühleib, der erste Vorsitzende der Eintracht Duisburg sicher. Die Ganztagsschule und die Verkürzung auf zwölf Schuljahre führe dazu, dass immer weniger Freizeit zur Verfügung stehe. Und da müsse der Sport eben in die Schulen gehen. „Dies ist auch ein Anstoß für die Eintracht Duisburg“, so Mühleib weiter.




