Einer ist immer vorn
„Einer ist immer vorn“. Herrensäbel-Junioren-Bundestrainer Olaf Kawald war die Freude über den zweiten Platz von Robin Schrödter (Dormagen) deutlich anzumerken.
Gleich sieben Säbelspezialisten schafften in Dourdan (FRA) den Sprung in die Runde der letzten 32, drei von ihnen erreichten das Achtelfinale des stark besetzten Junioren-Weltcups. Während sich Robin Schrödter und sein Vereinskollege Richard Hübers mit klaren Siegen für die Finalrunde qualifizierten, unterlag der Weltranglisten-Gesamtführende, Maximilian Kindler (Eislingen), dem Russen Alexander Trushakov 6:15. Richard Hübers blieb im Viertelfinale an Andras Szatmari (HUN) mit einem knappen 13:15 „hängen“, Robin Schrödter dagegen schien wohl keiner aufhalten zu können.
Der Dormagener setzte sich im Viertelfinale gegen Charles Colleau (FRA) klar mit 15:6 durch und ließ m Halbfinale den Briten Curtis Miller mit 15:13 hinter sich. Mit gleichem Ergebnis fand Robin Schrödter dann in Andras Szatmari seinen Bezwinger. 15:13 setzte sich der Ungar am Ende gegen den Dormagener durch.
„Klar bin ich zufrieden. Wenn Du eine solche Konstellation hast, dass nunmehr ein dritter Säbelfechter aus Deutschland auf einem Podest bei einem Junioren-Weltcup steht, zeigt das anschaulich, dass wir hier insgesamt eine gute Arbeit leisten“, so Olaf Kawald weiter. „Aber wir wollen nicht unerwähnt lassen“, fügt er hinzu. „dass sich bereits unsere Kadetten bei den Junioren zu Wort melden“.
Ähnlich erfreut zeigte sich in Dourdan auch Damensäbel- Junioren-Bundestrainer Andrej Kuzmin. Nach Anja Musch (Künzelsau) und Judith Kusian (Dormagen) qualifizierte sich nun Jasmin Bührle (Tauberbischofsheim) für die Finalrunde eines Junioren-Weltcup-Turniers.
Makellos überstand sie die Vorrunde von Dourdan, focht sich anschließend souverän in die Finalrunde des JWC. Im Viertelfinale unterlag die 19-jährige der späteren Gesamt-Dritten Francesca Russo (USA) knapp mit 13:15. Neben Bührle konnten sich zudem Ann-Sophie Kindler (Eislingen), Anja Musch (Künzelsau) und Lea Krüger (Dormagen) für das Tableau der besten 32 qualifizieren. „Es freut mich, dass zum wiederholten Mal eine deutsche Säbelfechterin eine Finalrunde erreicht. Immerhin war das jetzt das dritte Mal in Folge. So kann das gern weiter gehen. Podestplätze sind dann eine Frage der Zeit“, meint anschließend Andrej Kuzmin.
Siegerin des JWC von Dourdan wurde die Französin Beline Boulay, die im Finale gegen ihre Landsfrau Saoussen Boudiaf mit 15:11 erfolgreich war.
Platzierungen: Herrensäbel: 1. Andras Szatmari (HUN), 2. Robin Schrödter (Dormagen), 3. Curtis Miller (GBR), 3. Alexander Trushakov (RUS), 5. Arthur Zatko (FRA), 6. Isaac Buchwald (USA), 7. Alexander Ryjik (USA), 8. Richard Hübers (Dormagen), 11. Maximilian Kindler (Eislingen), 21. Rouven Redwanz (Koblenz), 24. Carsten Wüst (Koblenz), 26. Thomas Görzen (Eislingen), 32. Florian Lehnert (Eislingen)
Damensäbel: 1. Beline Boulay (FRA), 2. Saoussen Boudiaf (FRA), 3. Kinga Drozdz (POL), 3. Francesca Russo (USA), 5. Kenza Boudad (FRA), 6. Jasmin Bührle (Tauberbischofsheim), 7. Tatjana Sukhova (RUS), 8. Valentina Pegolo (ITA), 18. Ann-Sophie Kindler (Eislingen), 29. Anja Musch (Künzelsau), 32. Lea Krüger (Dormagen)


