EM - Bronze für Golubytskyi und Limbach
Die deutschen Fechter sind erfolgreich in die Europameisterschaften in Kiew gestartet. Florettfechterin Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim) und Säbelspezialist Nicolas Limbach (Dormagen) gewannen am Samstag jeweils die Bronzemedaille.
Limbach besiegte zunächst im Viertelfinale den fünfmaligen Einzel-Weltmeister Stanislaw Posdniakow (Russland) mit 15:13 Treffern, unterlag aber dann im Halbfinale dem späteren Titelträger Alexander Bujkewitsch (Weißrussland) 8:15.
"Nicolas war nicht richtig heiß", sagte Limbachs Trainer Vilmos Szabó, zog aber trotzdem ein positives Fazit: "Das war schon gut hier." Der 22- jährige Limbach befindet sich einen Monat vor den Olympischen Spielen mitten im Training für Peking. Durch seine zweite Medaille bei einem internationalen Wettkampf der Aktiven nach WM-Bronze 2007 übernahm Limbach auch wieder die Führung in der Weltrangliste.
Björn Hübner (Tauberbischofsheim) unterlag im Achtelfinale 12:15 gegen Bujkewitsch, der sich im Finale gegen den Russen Alexej Jakimenko 15:11 durchsetzte.
Freuen konnte sich auch Carolin Golubytskyi. Die Tauberbischofsheimerin holte ihre erste internationale Medaille bei den Aktiven. Die 22-Jährige machte es im Viertelfinale spannend. Nach einem beinahe unaufholbaren 4:10- Rückstand behielt Golubytskyi gegen die Russin Aida Tschanajewa noch mit 15:14 die Nerven. Im Halbfinale war dann beim 7:15 gegen Vize-Weltmeisterin Margherita Granbassi (Italien) die Luft raus. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen wird bei einer EM der dritte Platz nicht ausgefochten.
Die Ehefrau des dreimaligen Florett-Weltmeisters Sergej Golubytskyi galt in der ukrainischen Heimat ihres Mannes als Mitfavoritin auf Edelmetall. Die aus Leipzig stammende Katja Wächter (Tauberbischofsheim) unterlag im Achtelfinale Taschanajewa mit 10:15.




