Erfolgreicher Einstand im Damenflorett
„Wir können mit dem internationalen Einstand in Samorin durchaus zufrieden sein. Neben den sportlichen Ergebnissen haben all unsere jungen Fechterinnen zudem auch als Team überzeugt.“, fasst DFB-Nachwuchs-Florett-Trainer Lajos Somodi den deutschen Auftakt der CC-Turnierserie im slowakischen Samorin mit wenigen Worten zusammen.
„Erfreulich am ersten Tag war, dass alle 20 Starterinnen im Feld der rund 170 Teilnehmerinnen die Vorrunde überstanden haben.“, so der Damenflorett-Experte weiter. Am Ende glänzten aus deutscher Sicht vor allem Kim Kirschen (Berlin) und Leandra Behr (Tauberbischofsheim). Während die Berlinerin Kim Kirschen den Umweg über den Hoffnungslauf nach einer Niederlage im Achtelfinale nehmen musste, marschierte Leandra Behr auf direktem Wege in die Finalrunde von Samorin.
Kim Kirschen unterlag hier Adelia Abdrakhanova (Russland) 8:15, Leandra Behr musste sich der späteren Gesamt-Zweiten Malina Calugareanu (Rumänien) mit 10:15 geschlagen geben. Beide belegten am Ende die Plätze Fünf und Sieben. „Das war von beiden eine gute Leistung. Kim hat sich von der zwischenzeitlichen Niederlage nicht aus der Ruhe bringen lassen, Leandra souverän die Finalrunde erreicht. Sie haben sicher das Zeug für einen zukünftigen Podestplatz bei einem CC-Turnier.“, blickt Lajos Somodi auf den Wettkampftag zurück.
Neben Kim Kirschen und Leandra Behr erreichten weitere fünf deutsche Florettfechterinnen die Runde der letzten 32, wobei die Mannheimerin Antonia Poser nur knapp den Einzug in die Finalrunde verpasste.
Der Sieg im Einzelwettbewerb ging an die Polin Julia Chrzanowska, die im Finale gegen Malina Calugareanu mit 13:11 die Oberhand behielt.
Erfreut durften Lajos Somodi und die anwesenden Trainerkollegen dann zur Kenntnis nehmen, dass alle Sportlerinnen mit ihren Betreuern und Eltern auch für den Tag der Mannschaftsentscheidung ihre Startzusage gaben. „Ein großes Kompliment an alle. Keiner ist nach Hause gefahren, alle haben ohne zu Zögern ihren Verbleib und ihren Start im Team-Wettbewerb zugesagt“, spricht Somodi nochmals seine Anerkennung aus.
Zwar reichte es in Samorin nicht zu einem Podestplatz für eine deutsche Vertretung, doch mit den Rängen fünf und sechs durch die Teams Deutschland 1 und Deutschland 2, sowie die Positionen 9-11 für die weiteren deutschen Mannschaften, zogen sich die jungen Fechterinnen des DFB achtbar aus der Affäre.
Die Platzierungen: Einzel: 1. Julia Chrzanowska (Polen), 2. Malina Calugareanu (Rumänien), 3. Adelia Abdrakhanova (Russland), 3. Aikaterini-Maria Kontochristopoulou (Griechenland), 5. Kim Kirschen (Berlin), 6. Julia Walczyk (Polen), 7. Leandra Behr (Tauberbischofsheim), 8. Anna Szymczak (Polen), 10. Antonia Poser (Mannheim), 22. Jule Shigihara (Bonn), 23. Julia Braun (Bonn), 27. Leilani Hohenadel (Weinheim), 32. Maike Hammers (Jena)
Team: 1. Polen, 2. Rumänien 1, 3. Russland 1, 4. STG Ungarn/ Slovakei, 5. Deutschland 1 (Kirschen/ Behr L./ Poser/ Braun), 6. Deutschland 2 (Hammers/ Hohenadel/ Wagenhals/ Werner), 7. Russland 1, 8. Weißrussland 1, 9. Deutschland 3 (Shigihara/ Behr G./ Bartholme/ Greiffer), 10. Deutschland 5 (Bongart/ Mottner/ Ebert/ Weltzien), 11. Deutschland 4 (Kinzel/ Hulteen/ Messemer/ Ziebert)


