06.11.2008 16:26

Vorsicht bei Plagiaten

Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen einen Anbieter von Fechtartikeln. Es geht dabei um den Vorwurf, dass möglicherweise eine Verletzung des Patentrechts vorliegt. Im konkreten Fall geht es um eine in Deutschland entwickelte ausrollbare Fechtbahn. Die Ermittler müssen klären, ob es sich bei den offensichtlich günstiger angebotenen Bahnen um unerlaubte Raubkopien handelt.

Fechtbahnen sind das Objekt der Ermittlungen in Görlitz (Foto: Olaf Wolf)

Unabhängig von der juristischen Tatsache, geht es für den Verbraucher auch um die Sicherheit. Das patentierte Produkt entspricht zum Beispiel den geltenden Brandschutzvorschriften.

„Ein ähnliches Problem hatten wir vor zehn Jahren mit gefälschten FIE-Klingen“, sagt Frank Messemer, Geschäftsführer von allstar und Uhlmann. „Damals mussten wir die Verbraucher vor unseriösen Angeboten warnen“, erklärt der 48 jährige Unternehmer und sagt weiter:  „Sicherheitsrelevante Produkte, die bei uns über die Theke gehen, unterliegen der permanenten Kontrolle der zuständigen Material-Prüf-Institute“.

Die Staatsanwälte in Görlitz ermitteln noch und haben letzte Woche in verschiedenen Vereinen die betroffenen Produkte beschlagnahmt.


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