Jugendvorstand im Amt bestätigt

Schwerpunkte der dfj für 2010/2011 werden die Gründung eines Juniorteams, das EM-Jugendlager, die dfj-Sommerlehrgänge und Fechten im Schulsport sein.

Deutsche Fechterjugend

(Bonn, März 2010) Der Jugendvorstand der Deutschen Fechterjugend wurde beim Deutschen Jugendfechtertag 2010 im Amt bestätigt. Vorsitzender Marcel Abts (VfL Bochum, Westfalen) und sein Stellvertreter Philipp Gorray (Eintracht Duisburg, Nordrhein) führen weiterhin die Geschicke der DFB-Jugendorganisation. Komplettiert wird das Team durch Ulrike Schönefeldt (Hanseatischer FC Bremen), Sven Uentzelmann (Eimsbüttler TV, Hamburg) und Caroline Meisen (Bayer Leverkusen, Nordrhein) sowie Jugendsekretärin Waltraud Schwadorf, die als Mitarbeiterin der Geschäftsstelle automatisch dem Jugendvorstand angehört. Neu hinzugestoßen ist der 17jährige Till Müller vom Darmstädter FC (Hessen), der als jüngstes Mitglied das Team der dfj verstärkt.

„Wir setzen damit unseren Kurs konsequent fort, dass Jugendarbeit von jungen Menschen gestaltet werden soll“, erläutert dfj-Vorsitzender Marcel Abts (29). In den letzten Jahren ist das Durchschnittsalter im Vorstand der dfj konstant gesunken. Die Gewinnung und vor allem Qualifizierung von Nachwuchsehrenamtlern ist deshalb auch ein ganz großes Ziel der dfj. Primär wird dafür auf ein Mentoring-System gesetzt, wo ein erfahrenes Vorstandsmitglied als Mentor einem jungen Ehrenamtler zu Seite steht. „Non-formale Bildung ist etwas, was sich durch all unsere Maßnahmen zieht – und am besten so, dass die Jungs und Mädchen es gar nicht merken, dass es uns da um Bildung geht“, verdeutlichte Abts den Delegierten der Landesverbände das Verständnis der dfj.

Das EM-Jugendlager in Leipzig ist deshalb auch ein ganz wichtiges Projekt für die dfj. Das Jugendlager wird es einer großen Anzahl von Jugendlichen ermöglichen, die Stars des Fechtsports und ein Top-Event wie eine EM hautnah zu erleben – aber auch, für die deutschen Athleten richtig Stimmung in der Halle machen. Aber nicht nur für die Teilnehmer wird das Jugendlager eine spannende Sache. „Wir wollen auch den Schwung von Leipzig mitnehmen, um die vielen Mitarbeiter, die wir als Betreuer gewinnen konnten, auch für zukünftige Projekte zu begeistern“, erläuterte Philipp Gorray die Pläne des Jugendvorstands.

Nach der Europameisterschaft soll ein Juniorteam der dfj die Basis dafür bilden, jungen Engagierten eine Plattform zu bieten, sich auszutauschen, zu qualifizieren und an praktischen Projekten ganz konkret auszuprobieren. Der Startschuss für das Juniorteam wird bei der EM fallen.

Ein weiteres wichtiges Thema für die dfj wird in 2010/2011 der Schulsport sein. Nachdem das letzte Jahr genutzt wurde, sich intensiv mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, wird der Jugendvorstand nun konkret die vom DFB-Vizepräsident Daniel Strigel beim letzten Jugendfechtertag an die dfj herangetragene Bitte, sich vermehrt um den Schulsport zu kümmen, aufgreifen und mit einer Fachtagung im Herbst den ersten konkreten Schritt hin zu einer Konzeption für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften für Fechten im unterrichtlichen Schulsport machen.


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