KWM Acireale: Maximilian Kindler auf Rang Fünf

Säbelfechter Maximilian Kindler (Eislingen) war in Acireale auf dem besten Weg, Lea Scholten nachzueifern.

Der 14-jährige Schützling von Heimtrainer Vitaly Voitov, vor Monatsfrist bereits auf Rang drei bei den Kadetten-Europameisterschaften, zeigte sich am zweiten Tag der WM wieder einmal in starker Form. Deutlich der 15:10 Sieg gegen den Kanadier Vauvelle, etwas eng das folgende Achtelfinale gegen den Koreaner Park, dass Kindler mit 15:14 für sich entscheiden konnte. „Gewonnen ist gewonnen“, so der anschließende Kommentar von Sven Ressel, stellv. Delegationsleiter des deutschen Teams. Im Viertelfinale stand Kindler dann dem Italiener Riccardo Nuccio gegenüber. In einem spannenden Gefecht unterlag der Eislinger knapp mit 12:15. Rang fünf hieß es damit für den EM-Dritten in der Endabrechnung. Knapp an der Finalrunde vorbei schrammte Kindlers Vereinskollege Florian Lehnert. Im Achtelfinale musste er sich Matyas Szabo, Sohn des Herrensäbel-Bundestrainers Vilmos Szabo, knapp mit 14:15 beugen. Alexander Weber landete auf Rang 21. „Alles in allem. Unsere Säbelfechter haben sich gut verkauft und eine Medaille war durchaus drin“, so das abschließende Fazit von Sven Ressel. Er und das deutsche Team hoffen nun in dieser Disziplin auf eine Medaille bei den Junioren. Weltmeister bei den Säbel-Kadetten wurde Sebestyen Puy (Ungarn) durch einen 15:12-Sieg gegen Riccardo Nuccio. Rang drei teilten sich Kim Jung Hyun (Korea) und Niccolo Marinari (Italien).

Im Damendegen hatte die Bonnerin Cheryl Jahn eine Medaille anvisiert. Nach Rang drei bei der KEM in Rovigo zählte sie sicher zu den Podest-Aspiranten in Acireale.

Nach sicherer Einordnungsrunde mit einem Freilos bedacht, siegte sie im 32-er Tableau gegen Maya Guchmazova (Russland). Doch im Achtelfinale „stolperte“ die Bonnerin unerwartet gegen die Italienerin Rossella Fiamingo und unterlag 5:15. Mit Rang Neun in der Endabrechnung musste sich Jahn ein wenig zähneknirschend begnügen. Jana-Charlotte Göhner (Osnabrück) und Fleur Klingelberger (Mannheim) verabschiedeten sich bereits frühzeitig aus dem Turnier. Göhner siegte im 64-er K.O., unterlag im folgenden Gefecht der Kroatin Toncica Topic 12:15. Klingelberger verabschiedete sich bereits im 64-er Tableau nach einer 11:15 Niederlage gegen Kong Man Wie (Hongkong). „Alles in allem, eigentlich war im Damendegen mehr drin. Alle drei haben in den Vorrunden sicher agiert, dann aber Siege teilweise leichtfertig aus der Hand gegeben. Die Mädels sind mit Sicherheit besser, als ihre heutigen Platzierungen“, so der abschließende Kommentar von Sven Ressel. Den Titel der Kadetten-Weltmeisterin im Damendegen sicherte sich Rossella Fiamingo (Italien) durch einen 15:12 Sieg gegen Brenda Briasco (Italien). Rang drei ging an Szilvia Pelka (Ungarn) und Kim Hong Eun (Korea).

Die Platzierungen:

Herrensäbel: 1. Sebestyen Puy (Ungarn) 2. Riccardo Nuccio (Italien) 3. Kim Jung Hyun (Korea) 3. Niccolo Marinari (Italien) 5. Maximilian Kindler (Eislingen) 6. Matyas Szabo (Rumänien) 7. Agoston Soproni Szabo (Ungarn) 8. James Honeybone (Großbritannien) 12. Florian Lehnert (Eislingen) 21. Alexander Weber (Dormagen)

Damendegen: 1. Rossella Fiamingo (Italien) 2. Brenda Briasco (Italien)

3. Kim Hong Eun (Korea) 3. Szilvia Pelka (Ungarn) 5. Avital Marinuk (Israel)

6. Erika Kirpu (Estland) 7. Toncica Topic (Kroatien) 8. Giulia Guerra (Italien)

9. Cheryl Jahn (Bonn) 19. Charlotte Göhner (Osnabrück) 39. Fleur Klingelberger (Mannheim)

Cover der aktuellen Ausgabe des fechtsport-Magazins
Slideshow image
zum Online-Service-Portal des DFB
Wettkampfkalender und Ergebnisse
Wettkampfmeldungen online tätigen
Deutsche Ranglisten
Ranglisten der Landesfachverbände
Biographien der Athleten
Foto-Galerie