Lehrstunde für junges Säbel-Team

Vorab hatte Damensäbel-Bundestrainer Eero Lehmann selbstbewusst das Ziel ausgegeben, das Vorjahresergebnis von Paris zu toppen. Doch in Catania war man am Ende des Tages ein Stückchen von jenem Ziel entfernt.

Auftaktgegener Brasilien wurde schnell mit 45:16 abgefertigt, doch Polen erwies sich im Achtelfinale als unüberwindbar. 27:45 unterlagen Stefanie Kubissa, Anna Limbach (beide Dormagen), Alexandra Bujdoso (Koblenz) und Anja Musch (Künzelsau) den Polinnen. Anschließend behielt auch Spanien die Oberhand über das junge deutsche Team, siegte 45:42. In den beiden verbleibenden Platzierungsgefechten setzten sich Kubissa und Co. gegen Venezuela (45:37) und Hongkong (45:26) durch.

Ein ernüchternder Platz 13 blieb für die vier nach Abschluss des Mannschaftswettbewerbs. „Na klar habe ich mehr erwartet. Der 13. Platz enttäuscht mich schon. Wir haben zwar ein junges Team, aber unter die Top Ten müssen wir kommen“, so Eero Lehmann später. „Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, richten diese bereits jetzt auf 2016 in Rio. Daher setzen wir bewusst auf junge Fechterinnen, wie Anna Limbach oder Anja Musch“, ergänzt Eero Lehmann.

Und er macht auch keinen Hehl daraus, dass er sich mehr Konkurrenz im Lager „Damensäbel“ wünscht. Vielleicht lockt ja noch manch andere junge Säbelfechterin Rio 2016.

Russland gewann das Finalduell im Damensäbel gegen die Ukraine 45:43 und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Platz drei erkämpften die USA durch ein 45:40 gegen Überraschungs-Halbfinalist Aserbaidschan.

Platzierungen: 1. Russland, 2. Ukraine, 3. USA, 4. Aserbeidschan, 5. Polen, 6. Ungarn, 7. Italien, 8. China, 13. Deutschland


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