Zweimal Mannschaftsgold für TSV-Säbelnachwuchs
Die deutschen A-Jugend-Meisterschaften der Säbelfechter in Nürnberg verliefen aus Sicht des TSV Bayer Dormagen über aus erfolgreich. In beiden Mannschaftswettbewerben gingen die Goldmedaillen einmal mehr nach Dormagen.
Damit konnte der TSV Bayer in dieser Saison insgesamt fünf von sechs möglichen Säbel-Mannschaftstiteln bei Aktiven und Junioren abräumen.
Die Damensäbel-Mannschaft mit Lea Scholten, Hanna Spindeler, Lisa Steiner und Lisa-Marie Lorenz gewann das Finale gegen die TSG Eislingen knapp mit 45:44. „Mit der Mannschaft hat es super Spaß gemacht. Wir waren heute richtig gut drauf“, jubelte Lea Scholten, die das Gefecht nach einem 38:40-Rückstand noch eindrucksvoll umdrehen konnte. Auch Trainer Eero Lehmann zeigt sich zufrieden, obwohl er zwischenzeitlich zittern musste: „Zweimal Gold ist schon eine wahnsinnig tolle Leistung, aber wir waren heute auch einfach die beste Mannschaft.“
Das von Lehmann angesprochene zweite Gold holte das Herren-Säbel-Team in souveräner Manier. Nachdem die Mannschaft um Alexander Weber, Steffen Linke, Matyas Szabo und Robin Schrödter im Halbfinale noch vergleichsweise knapp mit 45:42 gegen Eislingen gewann, folgte im Finale gegen den FC Tauberbischofsheim mit 45:34 ein souveräner Durchmarsch.
Besonders Alexander Weber, der am vorherigen Tag in den Einzelmeisterschaften „nur“ Bronze holte, war sehr zufrieden. „Die Atmosphäre war kämpferisch und dann am eigenen Geburtstag Gold zu gewinnen, ist schon ein tolles Gefühl“, resümiert der jetzt 17 Jahre alte Dormagener nach dem letzten Gefecht. „Die Jungs waren ungefährdet und haben das Mannschaftsturnier ganz klar ohne Probleme für sich entschieden“, ergänzte Eero Lehmann.
In den Einzelwettbewerben bleiben die erhofften Goldmedaillen diesmal aus. „Ich bin von mehr ausgegangen“, so Lea Scholten, die mit einer Bronze-Medaille nach Hause kam. Nach ihrem Bronzeerfolg bei der A-Jugend Weltmeisterschaft im vergangenen April war sie als Favoritin in das Turnier eingezogen, erreichte dann aber nach einer 14:15-Niederlage im Halbfinale gegen Viola Kwidzinski vom KSC Koblenz das Finale nicht.
Hanna Spindeler auf einem guten 8. Platz, nur gestoppt durch ihre Mannschaftskollegin Scholten im Viertelfinale, Lisa Steiner auf Rang 16 und Lisa-Marie Lorenz mit Rang 40 rundeten das Dormagener Abschneiden ab.
Auch Alexander Weber ging mit großen Erwartungen in den Einzel-Wettbewerb und konnte sich am Ende „nur“ über Bronze freuen. Er verlor im Halbfinale gegen Florian Lehnert von der TSG Eislingen mit 12:15. Die weiteren Platzierungen aus Dormagener Sicht: Steffen Linke Rang auf Rang 13, Philipp Lange landete auf Rang 25 sowie gleichauf Alexander Kuhn und Robin Schrödter mit dem 54. Platz.



