Aus im 32-er

Für die deutschen Säbeldamen blieben die Medaillenhoffnungen unerfüllt. Nach dem 32-er Tableau war für das Trio Stefanie Kubissa, Anna Limbach und Alexandra Bujdoso bereits Schluss.

Fotos ©: Olaf Wolf

Stephanie Kubissa (Dormagen) unterlag in jemen Tableau der besten 32 der Italienerin Irene Vecchi 10:15. Zuvor überstand sie die Rumänin Alexandra Bianca Pascu, die verletzungsbedingt aufgeben musste, fand jedoch gegen Irene Vecchi kein Rezept und verlor gegen die Italienerin 10:15. „Kubi war bis zur Pause dran, dann hat sie sich den Schneid abkaufen lassen“, bemerkt Bundestrainer Eero Lehmann kritisch.

Selbstbewusst zeigte sich in Catania „Kubi’s“ Vereinskollegin Anna Limbach. Für die 22-jährige Studentin, war die Reise nach Sizilien erst ihre zweite WM-Station. Die Griechin Marina Paizi überwand sie sicher mit 15:7, unterlag im 32-er K.o. der Weltranglisten-Sechsten Ekaterina Diatchenko 9:15. „Anna ist noch jung braucht natürlich noch mehr internationale Erfahrung. Bei Diatchenko konnte sie die heute sammeln“, schätzt Eero Lehmann den Auftritt der jungen Dormagenerin ein.

Alexandra Bujdoso (Koblenz) musste dagegen nach einer 10:15-Niederlage gegen Yeon Ji Kim (KOR) in der Runde der letzten 64 vorzeitig die Segel streichen. „Alex hat nicht richtig in ihr Gefecht gefunden. Das hat ihre Gegnerin konsequent ausgenutzt“, so Lehmann über die Koblenzerin.

Das war insgesamt zu wenig“, konstatiert anschließend Bundestrainer Eero Lehmann. „Vor dem Hintergrund der Olympia-Quali haben wir schlicht und ergreifend zu wenig gepunktet. Die letzten 16 hatte ich schon im Blick. Da muss man mal in so ein Gefecht gehen und sagen, die haue ich weg. Dass habe ich ein wenig vermisst “, so Lehmann weiter. „Nun passiert wahrscheinlich das, was wir vermeiden wollten. Wir müssen uns mit der Zonen-Qualifikation auseinandersetzen. Das ist das, was wir eigentlich nicht haben wollten“, ergänzt Lehmann abschließend.

Der Titel im Damensäbel ging an Sophia Velikaia (RUS), die im Finale Mariel Zagunis mit 15:14 hinter sich ließ. Die jeweils dritten Plätze belegten Olga Kharlan (UKR) und Julia Gavrilova (RUS).

Platzierungen: 1. Sophia Velikaia (RUS), 2. Mariel Zagunis (USA), 3. Olga Kharlan (UKR), 3. Julia Gavrilova (RUS), 5. Ekaterina Diatchenko (RUS), 6. Zhu Min (CHN), 7. Irene Vecchi (ITA), 8. Sabina Mikina (AZE), 21. Stefanie Kubissa (Dormagen), 27. Anna Limbach (Dormagen), 56. Alexandra Bujdoso (Koblenz), 88. Anja Musch (Künzelsau),


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