DFB
22.05.2008 12:04

Von: Wilfried Jankowski

Starker internationaler Konkurrenz Paroli bieten

Die Konkurrenz im internationalen Fechtsport wird ständig größer, vor allem Sportlerinnen und Sportler aus amerikanischen und asiatischen Ländern drängen verstärkt in die Weltspitze vor, gehören dort längst zum exklusiven Kreis der Etablierten. Diese Situation hat auch der europäischen Fechtverband, die „Confédération Européenne d’Escrime (CEE)“, erkannt, sie reagiert darauf unter anderem mit intensiven Trainerschulungen.

Insgesamt 28 europäische Fechtmeister aus 25 Nationen waren zu einem Trainer-Lehrgang der „Confédération Européenne d’Escrime (CEE)“ in den Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim gekommen, um durch einen intensiven Know-how-Transfer Möglichkeiten zu erarbeiten, die Antworten auf die ständig größer werdende internationale Konkurrenz geben können.

Ein solches Treffen führte die CEE jetzt in der „Welthauptstadt des Fechtens“, nämlich in Tauberbischofsheim, durch. Dazu waren 28 Trainerinnen und Trainer aus 25 europäischen Ländern in den Olympiastützpunkt an der Tauber gekommen.

Begrüßt von OSP-Leiter Daniel Strigel, wurden den Gästen alle Einrichtungen des Fechtzentrums ausführlich präsentiert. Er unterstrich die Notwendigkeit einer aktiven und systematischen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, die die Kooperationen vom regionalen bis zum bundesweiten Bereich vervollständige. Dem Know-how-Transfer unter den europäischen Fechtmeistern messe er einen besonders hohen  Stellenwert bei. Für den Deutschen Fechter-Bund (DFB) war „Fachbereichstrainer Degen“ Walter Steegmüller verantwortlich für die Durchführung dieses Lehrgangs, an dem auch der für den internationalen Sport zuständige DFB-Vizepräsident Max Geuter, gleichzeitig CEE-Generalsekretär, teilnahm.

Um sich mit den Themenschwerpunkten Fechten, Athletik, Struktur, Wissenschaft und Psychologie umfassend beschäftigen zu können, boten auch die Gastgeber mit Silvia Amend, Efim Chvidko, Cilli Haller, Dr. Michael Hauptmann, Didier Ollagnon, Lajos Somodi und Ute Vahid ein starkes Expertenteam auf, das für die speziellen Bereiche zur Verfügung stand. Für sie galt es, die Vielfältigkeit der Notwendigkeiten darzustellen, die erforderlich sind, um einen Sportler oder eine Athletengruppe an die Spitze führen zu können.

Die praktische Ausgestaltung dieser Zusammenkunft beinhaltete Trainingseinheiten in allen drei Waffen, Athletiktraining, das soziale Umfeld, die Erwärmung sowie Marketing. Ein gemütlicher Grillabend am OSP förderte die gesellige Seite dieser europäischen Fechtmeister-Zusammenkunft, deren Resonanz überaus positiv war und die eine gute Grundlage für weitere Treffen dieser Art ist.

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