Weiteres Bronze der Säbelfechterinnen
Bei der Junioren- und Kadetten-WM der Fechter im italienischen Acireale gab es für Deutschland zum zweiten Mal die Bronzemedaille. Und das erneut bei den Säbeldamen.
Nach der Bronzemedaille von Kadettin Lea Scholten vom TSV Bayer Dormagen zum Auftakt, erkämpfte nun die Koblenzerin Alexandra Bujdoso bei den Juniorinnen Rang drei. Die 16-jährige, die sich vor 14 Tagen für Peking qualifizierte, unterlag erst im Halbfinale der späteren Weltmeisterin Olga Kharlan 11:15.
„Das war nicht jemand, die Ukrainerin gehört nicht umsonst zur Aktiven-Nationalmannschaft ihres Landes“, betrachtet Bundestrainer Eero Lehmann (Dormagen) die Gegnerin von Alexandra. Lehmann hofft jetzt natürlich darauf, dass in der Mannschaftsentscheidung am Samstag noch eine Medaille hinzukommt.
Den beiden anderen deutschen Startern blieb eine Finalplatzierung verwehrt. Anna Limbach vom TSV Bayer Dormagen belegte nach einer 13:15 Niederlage gegen Elena Munteanu (Rumänien) im 32-Tableau Platz 24. Margrita Tschomakov (Bonn) verlor in der gleichen Runde gegen Anna Varhelyi (Ungarn) und platzierte sich auf Position 30 in der Endabrechnung.
Im Herrensäbel ist der TSV Bayer Dormagen bei der WM mit Alexander Weber, Benedikt Wagner, Max Hartung sowie Matyas Szabo, der für Rumänien an den Start geht, vertreten.
Im Kadettenwettbewerb, dem Jugendbereich, erreichte Matyas Szabo mit Rang sechs die beste Platzierung, Alexander Weber landete auf Rang 21. „Alles in allem. Unsere Säbelfechter haben sich gut verkauft und eine Medaille war durchaus drin“, so das abschließende Fazit von Delegationsleiter Sven Ressel, der besonders mit Platz fünf des Eislingers Maximilian Kindler zufrieden sein konnte.
Weltmeister bei den Säbel-Kadetten wurde Sebestyen Puy (Ungarn) durch einen 15:12-Sieg gegen Riccardo Nuccio. Rang drei teilten sich Kim Jung Hyun (Korea) und Niccolo Marinari (Italien).
Bei den Säbel-Junioren hatte sich besonders Max Hartung Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen. Doch mit Platz 20 blieb der Dormagener am Ende hinter den Erwartungen zurück.
Sein Vereinskamerad Benedikt Wagner, der sich zum ersten Mal für ein großes internationales Turnier qualifiziert hat, konnte mit Platz 17 als bester Deutscher durchaus zufrieden sein. Matyas Szabo belegte hier am Ende Rang 49.
Am Sonntag bilden die Mannschaftswettbewerbe der Säbel-Herren den Abschluss der WM.




