Wenzelpokale blieben 2008 nicht in Thüringen
Zur Thüringer Fechttradition gehört jedes Jahr das Altenburger Wenzelpokalturnier im Florettfechten. So lud auch dieses Jahr der SV Einheit Altenburg die jüngsten Fechter aus Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein. Trotz der geringen Schülerzahlen in den Landesfachverbänden war das Turnier gut besetzt.
127 Schüler, davon fast die Hälfte aus Thüringen, kämpften am 1. Tag um den beliebten Wenzelpokal. Für diesen Kampf konnte sich aber am Ende des Turniertages kein Thüringer Starter qualifizieren. Wiebke Bäsler (FC Schkeuditz) sicherte sich den Pokal bei den Damen und Kilian Möllhoff vom TSG Halle-Neustadt bei den Herren. Die Thüringer blieben aber trotzdem nicht im Hintergrund. So standen immerhin bei den jüngsten Damen Marie-Luise Enghardt (1./ SVE Altenburg), Anna-Lena Henke (2./ PSV Weimar) und Caterina Schneider (3./ FSC Nordhausen) gemeinsam auf dem Siegerpodest. Sportlich sah es der Weimarer Henry Hoffmann der nach einer langen Siegesserie diesmal den Titel an Peter Kluge vom FC Leipzig abgeben musste. Seine Führung in der Thüringer Rangliste ist mit diesem 2. Platz aber nicht gefährdet. Sensationell waren die Gefechte des Berliners Lennart Werner (Jg. 2000), der sich gegen zwei Jahre älter Teilnehmer durchsetzte und das Turnier in der jüngsten Herrenklasse gewann.
Am zweiten Tag standen die Bahnen der B-Jugend zur Verfügung. Im Damenflorett des Jahrgangs 94 holte dich Lucie Nikoleizig (FSC Nordhausen) vor Katarina Lahn (SVE Altenburg) den Sieg. Maike Hammers vom gastgebenden Verein war mit ihrem 7. Platz bei den Schüler nur knapp am Finale gescheitert. So kämpfte sie sich bei der B-Jugend erfolgreich auf Platz 3. Den Wenzelpokal holten sich bei der B-Jugend Lena Müller vom Dresdner FC und Alex Hielscher vom FC Schkeuditz.
Für den SV Einheit Altenburg ist das Wettkampfjahr mit der Ausrichtung des Wenzelpokalturniers noch nicht vorbei. Am ersten Aprilwochenende waren die Altenburger Fechter Gastgeber des Thüringenpokalfinales 2008 in der Sport- und Kulturhalle ‚Goldener Pflug’.




