Fotos: Dora Jäkel

Challenge Heidelberg: Herausforderung und Chance


Neue Wege geht der DFB seit dieser Saison in Sachen Nachwuchsarbeit. Mit der „Deutschland-Challenge“ für die jungen B-Jugend-Degen-Fechter/Innen mit drei Wertungsturnieren (Heidelberg/Hamburg/Augsburg) hat die Fachgruppe Degen einen durchaus verheißungsvollen Weg eingeschlagen.

Immerhin über 100 Teilnehmer bei den Herren und 76 Starterinnen im Damendegen trafen sich am vergangenen Wochenende in Heidelberg, um ihre Kräfte zu messen. „Das Ziel“, so Jörg Fiedler, einer er Initiatoren der Turnierserie, „besteht erstrangig darin, unsere jungen Fechterinnen und Fechter in großen Wettkämpfen zusammenzuführen und so die fechterische Entwicklung zu unterstützen. Diese bundesweite Turnierserie ist eine sehr gute Möglichkeit sich mit den verschiedensten Fechtern der Altersklasse zu messen und durch den Modus in vielen Gefechten andere Fechtstile kennenzulernen und wichtige neue Impulse auch für das Training zu bekommen“ ergänzt er. Die Ergebnisse seien sicher eine wichtige Orientierung für die Sportler und verantwortlichen Nachwuchstrainer, aber „die Turnierserie soll auch als Training verstanden werden. Daher war es wichtig, dass mit einem neuen Modus die nicht nur die tatsächliche Endplatzierung ermittelt wird, sondern es so die Möglichkeit gibt, viel fechtpraktische Erfahrung zu sammeln“, erklärt der zweimalige Europameister. „Die Vergabe von Startplätzen für die B-Jugend-DM sind dabei Anreiz und Motivation. Aber ich sage es gern noch mal: Diese bundesweiten Turniere sind notwendig, um die Entwicklung zu fördern, wie auch eine ehrliche Information über den aktuellen Leistungsstand zu bekommen. Damit verbessern sich unsere Chancen, dass diese jungen Fechter später in der A-Jugend bei den dann folgenden nationalen und internationalen Vergleichen der Konkurrenz standhalten", “blickt er nach vorn.

Das am Ende Fechter/Innen aus Heidenheim und Leverkusen die Titel untereinander ausmachten, war sicher nicht unerwartet. Alexandra Zittel (Heidenheimer SB) gewann ihr Finalduell gegen Svenja Jütten (TSV Bayer Leverkusen) mit 10:3, Ian-Etienne Kolditz (TSV Bayer Leverkusen) setzte sich im Herrendegen-Finale gegen den Heidenheimer Janik Ritz mit 7:3 durch. „Wir hoffen natürlich, dass auch in Hamburg ähnlich viele Teilnehmer am Start sein werden, auch, um den Kampf um die zu vergebenden Startplätze weiter spannend zu gestalten. Und sie sollten die beiden folgenden Turniere als Training für sich nutzen“, meint Jörg Fiedler abschließend.