Damensäbel: Junioren-Weltcup in Plovdiv


Julika Funke mit stabiler Leistung in den Top Ten

Nachdem die Herren bereits beim Junioren-Weltcup in Plovdiv vorgelegt hatten, wurde es an Tag Zwei für die Säbeldamen des DFB ernst. Vor allem Eine der knapp 100 Teilnehmerinnen wollte ihre Leistung von Dormagen erneut untermauern: Julika Funke (Künzelsau) gelingt der Coup nicht ganz, sie wird in einem hauptsächlich von Italienerinnen dominierten Turnier am Ende 9.

Funke trifft nach fehlerfreier Vorrunde in ihrem ersten K.O. auf Annah Couderc aus Frankreich, die sie mit 15:5 deutlich schlägt. Im nächsten Duell gewinnt sie gegen die Amerikanerin Johnson mit 15:11 und ist damit unter den letzten 16. Mit Maria Ventura liefert sie sich im Achtelfinale ein enges Match, das Funke knapp mit 15:13 verliert. Bundestrainer Pierre Guichot schaut bereits nach Porec: „Julika hat nicht so gut gefochten wie letzte Woche in Dormagen, wahrscheinlich war sie ein bisschen müde. Wir haben kürzlich an neuen Aktionen gearbeitet, die muss sie jetzt noch verinnerlichen. Sie hat jetzt zwei Wochen Zeit, um sich optimal auf die Europameisterschaften vorzubereiten und alles in ihrem Kopf zu ordnen.“

Felice Herbon (Dormagen), als zweite DFB-Fechterin, verpasst knapp den Einzug ins Achtelfinale: nach einem Sieg im deutsch-deutschen Duell gegen Emily Kurth, verliert sie hauchdünn gegen Isil Ulusaloglu aus der Türkei mit 15:14 und wird 31.

 

Die Siegerinnen aus Plovdiv:

1. Platz: Natalia Botello (Mexiko)

2. Platz: Claudia Rotili (Italien)

3. Platz: Benedetta Tarrico (Italien) und Maddalena Vestidello (Italien)