Degen Grand Prix in Budapest


Die deutschen Degenfechter suchen weiter nach ihrer Form. Damendegen Bundestrainer Dominik Csobo kündigt Konsequenzen an.

Beim Grand Prix in Budapest konnten sich im Herrendegen lediglich Lukas Bellmann (TSV Bayer Leverkusen) und Nikolaus Bodoczi (FC Offenbach) für die 64er Direktausscheidung qualifizieren. Bellmann gelang durch eine fehlerfreie Vorrunde der direkte Sprung in die Hauptrunde. Der Offenbacher Bodoczi musste dafür noch zwei Kontrahenten in den Vorkämpfen besiegen. In seinem Hauptrundengefecht musste sich Bodoczi allerdings dem Niederländer Tristan Tulen deutlich mit 8:15 geschlagen geben. Bellmann schaffte es eine Runde weiter, schied allerdings in der 32er Direktausscheidung gegen Olympiasieger Sangyoung Park aus (7:15). „Das Ergebnis aus Budapest ist nicht gut, allerdings besser als das vom Weltcup in Vancouver. Lukas hat stabil gefochten und das Ergebnis ist ok. Wir fechten zwar momentan nicht vorne mit, aber wir sind auch nicht weit entfernt. Das Potenzial für die vorderen Plätze haben die Fechter“, sagte Bundestrainer Mario Böttcher.

Im Damendegen konnte sich keine der mitgereisten Fechterinnen für die Runde der besten 64 qualifizieren. „Es fällt einem schwer über dieses Ergebnis zu reden. In der ganzen Wettkampfreihe ist dies der schwerste Grand Prix, dennoch ist es nicht akzeptabel, dass es keine Fechterin in die Hauptrunde geschafft hat. Das wird nicht ohne Konsequenzen bleiben“, sagte Bundestrainer Dominik Csobo.

Ergebnisse