Degen: Kein Erfolg in Doha


Degenfechter bleiben beim Grand Prix hinter den Erwartungen zurück.

Beim ersten Grand Prix der Saison in Doha haben sich vier von sieben Degenfechtern für die Hauptrunde qualifiziert. Für Stephan Rein (Heidenheimer SB), Marco Brinkmann und Lukas Bellmann (beide TSV Bayer Leverkusen) war allerdings bereits in der 64er Direktausscheidung Endstation. Niklas Multerer (Heidenheimer SB) gewann im 64er gegen den vierten der Weltrangliste Ruben Limardo Gascon aus Venezuela (11:10). Im darauffolgenden Gefecht traf er auf den Amerikaner Jacob Hoyle gegen den er knapp mit nur einem Treffer Unterschied verlor. „Das war eine mittelmäßige Darbietung der Degenfechter. Den Wettkampf müssen wir jetzt abhaken und es in zwei Wochen in Vancouver besser machen“, sagte Bundestrainer Mario Böttcher.

Im Damendegen schafften ebenfalls vier Fechterinnen den Sprung ins Hauptfeld der 64 besten Fechterinnen. Doch auch hier war für die Fechterinnen Ricarda Multerer, Alexandra Ndolo (beide TSV Bayer Leverkusen), Beate Christmann (FC TBB) und Patricia Derr (Heidenheimer SB) Schluss. Alle verloren knapp gegen ihre jeweiligen Gegnerinnen. „Wenn sie das Niveau während des Gefechts bis zum Ende hochhalten können, dann sehe ich positiv in Richtung der nächsten Weltcups“, sagte Bundestrainer Dominik Csobo. Einen Dämpfer erlitt das deutsche Team, als Monika Sozanska in den Vorkämpfen gegen den Französin Fanny Depanian verletzungsbedingt aufgeben musste. Sie erlitt einen Kreuzbandriss.

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