Degen: Platz 13 für Rein in Cali


Beim Degen-Grandprix im kolumbianischen Cali gab es erste Hoffnungsschimmer.

Stephan Rein (Heidenheimer SB) absolvierte den ersten Wettkampf in der Qualifikation für die Olympischen Spiele mit einer Top 16-Platzierung. Nach einem anstrengenden ersten Tag, gewinnt er am Haupttag zunächst gegen den Israeli Georgie Beskin (15:9) und dann gegen den Luxemburger Falvio Giannotte, der zuvor den Weltranglistenersten Yannick Borel (FRA) schlug. Im Achtelfinale traf er auf den Italiener Gabriele Cimini, der zuvor auch den zweiten Deutschen Lukas Bellmann (TSV Bayer Leverkusen) unter den besten 64 schlug (12:15). Rein kam gegen den Italiener nicht richtig ins Gefecht und verlor 6:15. „Stephan hat sich durch beide Wettkampftage durchgebissen und hatte einen guten Start in die Olympia-Quali“, sagte Bundestrainer Mario Böttcher, „Die anderen Fechter müssen für die kommenden Wettkämpfe noch einen drauflegen, damit sie bei der Olympia-Quali noch eine Rolle spielen.“

Im Damendegen schafften es alle vier mitgereisten Fechterinnen, sich für das Haupttableau zu qualifizieren. Alexandra Ehler, Ricarda Multerer (beide TSV Bayer Leverkusen) und Beate Christmann (FC TBB) waren nach einer Vorrunde ohne Niederlagen direkt die Direktausscheidung gesetzt. Alexandra Ndolo (TSV Bayer Leverkusen) musste den Weg über einen weiteren Vorkampf gehen, konnte dies aber souverän 15:8 gewinnen. In der 64er Direktausscheidung trafen dann Ehler und Ndolo aufeinander, welches Ehler 15:12 für sich entscheiden konnte. Christmann verlor ihr Gefecht gegen die Polin Knapik-Miazga im Sudden Death 11:12. Multerer verlor ihr Gefecht im 64er 5:15 gegen die Ukrainerin Shemyakina. Im Tableau der besten 32 traf Ehler auf die Französin Luty. Lange blieb das Gefecht ausgeglichen, doch ab dem Trefferstand von 10:10 setzte sich die Französin durch und die Leverkusenerin verlor 12:15. „Die Fechterinnen sind hier sehr konzentriert und motiviert aufgetreten. Sie befinden sich auf dem richtigen Weg!“ sagte Bundestrainer Dominik Csobo.