Degendamen qualifiziert/Damensäbel-Trio und Florett-Herren weiter

Die deutschen Degendamen und Florett-Herren haben souverän die Hauptrunde der Fecht-Weltmeisterschaften in Leipzig erreicht. Die Säbeldamen qualifizierten sich mit drei Fechterinnen für das 64-er K.O.

Foto: Augusto Bizzi/Andrea Trifiletti

Nadine Stahlberg und Monika Sozanska (beide Offenbach) qualifizierten sich im Degen mit fast fehlerfreien Vorrunden direkt für den zweiten Tag. Alexandra Ndolo (Leverkusen) gewann nach absolvierter Runde das folgende Gefecht gegen Noemi Moeschlin (Schweiz) mit 15:12, Beate Christmann (Tauberbischofsheim) erreichte die Runde der letzten 64 durch deutliches 13:3 gegen Bernardette Jing Fei Lee (Singapore).

Am frühen Nachmittag schafften drei von vier Säbel-Damen den Sprung in die Hauptrunde. Anna Limbach (Dormagen) qualifizierte sich als Gruppen-Erste für das 64-er Tableau, Ann-Sophie Kindler und Larissa Eifler aus Dormagen setzten sich in ihren K.O-Gefechten souverän gegen ihre Kontrahentinnen durch. Lediglich Lea Krüger verpasste die Qualifikation, musste sich der Inderin Bhavan Chadalavada Anandha Sundhararahan mit 9:15 beugen.

Im Herrenflorett ließen Andra Sanita (Bonn) und Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) wenig anbrennen, waren nach der Vorrunde bereits für den zweiten Tag qualifiziert. Alexander Kahl musste nach der Runde in den Direktausscheid gegen den Weißrussen Pavel Prokharau, den er mit 15:14 zu seinen Gunsten entschied. Peter Joppich, viermaliger Einzel-Weltmeister, war aufgrund seiner Weltranglistenposition von den Vorrunden befreit.

Wir sind mit dem heutigen Abschneiden sehr zufrieden. Damendegen und Herrenflorett haben sich komplett qualifiziert, im Damensäbel hat nur Lea Krüger den Einzug in die Hauptrunde verpasst. Aber auch sie hat gut gefochten, nicht enttäuscht“, so Sportdirektor Sven Ressel in seiner Tageszusammenfassung.