DFB gratuliert Berndt Peltzer zum 90. Geburtstag


1931 in Eschweiler geboren, feierte Berndt Peltzer am vergangenen Samstag seinen 90. Geburtstag. Dazu gratuliert der Deutsche Fechter-Bund nachträglich, aber umso herzlicher!

Berndt Peltzer war erfolgreicher Säbelfechter mit Einsätzen in der Nationalmannschaft und blieb dem Fechtsport auch nach seiner aktiven Zeit als Sportler in anderen Funktionen erhalten: Zunächst als Vorstand des Fechtclubs in Stolberg, dann als Jugendwart im Deutschen Fechter-Bund und 1969 als erster hauptamtlicher Sportlicher Leiter beim DFB. 1971 zog es ihn aber wieder mehr in die Halle und er wechselte als Trainer nach Tauberbischofsheim und wirkte unter Emil Beck daran mit, den Tauberbischofsheimer Standort zu einem der erfolgreichsten seiner Zeit auszubauen. 1987 übernahm er als Bundestrainer die Herren-Degennationalmannschaft – und das mit großem Erfolg: Unter Peltzer gewann Arndt Schmidt die Goldmedaille im Degen-Einzel bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, zeitgleich holte die Herrendegen-Mannschaft Silber. Vier Jahre später konnte er in Barcelona dann seine Arbeit mit der Mannschaft vergolden. Auch bei Weltmeisterschaften waren seine Sportler erfolgreich: 1987 wurde der Tauberbischofsheimer Volker Fischer und 1990 sein Vereinskollege Thomas Gerull Weltmeister mit dem Degen.

Nach seiner aktiven Trainerkarriere führte Peltzer viele Jahre den Nordbadischen Fechter-Bund als Präsident. Er zeichnete sich viele Jahre für die fechtspezifische Ausbildung an der Trainerakademie Köln verantwortlich. An der Entwicklung der berühmten „Tauberbischofsheimer Fechtlektionen“, die bereits Ende der siebziger Jahre modulartig aufgebaut waren, war Berndt maßgeblich beteiligt.

Lieber Berndt, wir wünschen dir weiterhin viel Gesundheit, alles Gute und mögest du dem Fechtsport auch weiterhin gewogen bleiben.