Drei Deutsche auf dem Podium in Reutlingen


Der niederländische Weltklasse-Fechter Bas Verwijlen gewinnt zum dritten Mal den "Allstar-Cup". Auf dem zweiten Platz landet Philipp Becker (Heidelberger FC/TSG Rohrbach) vor den Perspektivkaderfechtern Stephan Rein (Heidenheimer SB) und Lukas Bellmann (TSV Bayer Leverkusen).

Fotos: Grundler

Bas Verwijlen holte sich nach einem spannenden 15:14 im Finale gegen Philipp Becker zum dritten Mal die Siegestrophäe. Der Endkampf des holländischen Routiniers gegen den 22-jährigen Newcomer aus Heidelberg ließ zur Freude der vielen Zuschauer an Spannung und Dramatik nichts zu wünschen übrig und endete erst im „Sudden Death“. Verwijlen hatte im Halbfinale das Geburtstagskind Stephan Rein und zuvor Niklas Multerer (Heidenheimer SB) und Jan Talan (USC München) überlegen ausgeschaltet. Der unerwartete Durchmarsch von Philipp Becker war nicht etwa einem "leichten Lauf" geschuldet, immerhin schlug er auf seinem Weg mit Paul Veltrup die Nr.1 der Junioren sowie den Deutschen Meister Nikolaus Bodoczi (FC Offenbach) und fand seinen Höhepunkt im 15:11 über die aktuelle Nr.1 der Rangliste Lukas Bellmann im Halbfinale. "Ich wollte es meinen Gegnern heute einfach schwer machen und ihnen die Show stehlen", sagte Becker – was ihm mit schnellen Fint-Angriffen und perfekten Tempo-Aktionen gelang. Das Viertelfinale komplettierten Richard Schmidt (FC TBB), der gegen Rein knapp verlor, und Samuel Unterhauser (FC TBB), der Bellmann unterlag.

1. Bas Vervijlen (SC Den Bosch); 2. Philipp Becker (Heidelberger FC TSG Rohrbach); 3. Stephan Rein (Heidenheimer SB) und Lukas Bellmann (TSV Bayer 04 Leverkusen); 5. Nikolaus Bodoczi (FC Offenbach); 6. Niklas Multerer (Heidenheimer SB); 7. Richard Schmidt (FC TBB); 8. Samuel Unterhauser (FC TBB)