Florett: Aufschwung in Kairo


Beim Weltcup in Kairo zeigte sich das Herrenflorett-Team in guter Verfassung und im Einzel konnten die Florettfechterinnen überzeugen.

Im Einzelwettkampf belegten die Herrenflorettfechter Peter Joppich (CTG Koblenz) und Benjamin Kleibrink (DFC Düsseldorf) den 41. und 51. Platz. „Es ist enttäuschend, dass es nur zwei Fechter ins Hauptfeld geschafft haben. Benny und Peter hätten noch weiterkommen können, sie müssen nur mehr an ihre eigene Stärke glauben“, sagte Bundestrainer Uli Schreck.

Im Mannschaftswettbewerb traten Benjamin Kleibrink, Peter Joppich und André Sanita (OFC Bonn) an. Nach einem ungefährdeten Sieg gegen Spanien in der 32er Direktausscheidung (45:36), trafen sie im Achtelfinale auf die japanische Mannschaft. Das deutsche Team besiegte, die auf Rang fünf gesetzte Mannschaft, in einer starken Mannschaftsleistung, bei der zwischenzeitlich hohe Rückstände aufgeholt werden konnten. Im anschließenden Viertelfinale verlor das deutsche Team gegen Korea (29:45). Eine knappe Niederlage bekamen sie im Platzierungsgefecht gegen das Team aus Hong Kong (44:45). Im letzten Kampf unterlagen sie Russland und beendeten den Weltcup auf dem achten Platz. „In der Mannschaft kommt natürlich eine gewisse Euphorie auf, da wir zum wiederholten Male eine besser gesetzte Mannschaft schlagen konnten“, sagte Schreck.

Für den zweiten Tag des Damenflorett-Weltcups qualifizierten sich neben der bereits gesetzten Leonie Ebert, auch Anne Sauer (beide Future Fencing Werbach) und Kim Kirschen (SC Berlin). Kirschen verlor allerdings ihr erstes Gefecht gegen die Russin Tripapina (3:15).

Sauer meldete sich mit einem 13. Platz zurück. „Anne hat im Einzelwettkampf zurück zur alten Stärke gefunden. Sie zeigte gegen die Französin Castanie und gegen die Italienerin Di Francisca einen sehr guten Wettkampf. Leider verlor sie gegen die Amerikanerin Kiefer und verletzte sich im Gefecht, sodass sie uns im Teamwettbewerb fehlte“, sagte Bundestrainer Giovanni Bortolaso. Ebert siegte in der 64er Direktausscheidung zunächst gegen die Chinesin Fu (13:3), verlor danach aber gegen die Ungarin Kreiss (10:15). „Nach drei guten Ergebnissen in Folge, ist es ganz normal, dass dann auch mal ein nicht so guter Wettkampf dabei ist“, sagte Bortolaso. Ebert beendete den Wettkampf auf Rang 18.

Für das Team traten Leonie Ebert, Eva Hampel, Leandra Behr (beide FC TBB) und Kim Kirschen an. Sie schlugen im Achtelfinale die direkte Konkurrenz aus Ungarn (45:37), unterlagen anschließend allerdings Frankreich (28:45). „Wir beenden den Weltcup auf dem achten Platz, das ist ok. Die Fechterinnen haben aus der Situation das Beste gemacht und haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben“, sagte Bortolaso.