Florett: „Die Mannschaft kann vorne mitfechten“


Nach dem Herrensäbel Weltcup in Kairo gab es dort eine Woche später ein weiteres Highlight: Am Wochenende starteten die Damenflorettfechterinnen in der ägyptischen Hauptstadt.

„Die Mannschaft kann vorne gegen die starken Gegner mitfechten und wird in den letzten drei Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele alles geben“, sagte Bundestrainer Giovanni Bortolaso. Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Polen im Achtelfinale (32:26), gingen Leonie Ebert, Anne Sauer, Carolin Golubytskyi (alle FF Werbach) und Eva Hampel (FC TBB) ins Viertelfinale gegen Frankreich. Das Gefecht war bis zum Schluss spannend. Es ließ bis zum letzten Durchgang keinen klaren Favoriten zu. In diesen ging das deutsche Team mit acht Treffern Vorsprung. „Das letzte Drittel wurde durch das Versagen des Videobeweis und durch unverständliche Kampfrichterentscheidungen verzerrt, das hat den Fechterinnen viel Konzentration gekostet“, sagte Bortolaso. Das deutsche Team verlor im letzten Gefecht mit 40:44. In den anschließenden Platzierungsgefechten unterlagen sie zunächst gegen Kanada (31:45) und dann gegen China (39:45). 

Im Einzel qualifizierten sich, neben der bereits gesetzten Ebert, auch Sauer und Kim Kirschen (SC Berlin) für das Hauptfeld der ersten 64 Fechterinnen. Alle drei verloren ihre Direktausscheidungsgefechte.