Florett: Grand Prix in Turin


Beim Grand Prix in Turin bestätigte Leonie Ebert mit ihrem Viertelfinaleinzug erneut ihre starke Form. Bei den Herren verpasste Benjamin Kleibrink als bester deutscher Fechter das Achtelfinale.

Im Damenflorett kam Leonie Ebert (Future Fencing Werbach) auf Platz sechs. Von den Vorkämpfen befreit, traf sie zunächst auf die Russin Oksana Martines Hauregi, die sie deutlich besiegte (15:6). Auch ihren beiden Gegnerinnen aus Frankreich (Mienville) und aus Korea (Chae) ließ sie keine Chance. Erst im Viertelfinale gegen die Nummer zwei der Weltrangliste Alice Volpi aus Italien hatte die Sportsoldatin keine Chance und verlor mir 8:15. Neben Ebert qualifizierte sich auch die Tauberbischofsheimerin Leandra Behr für die Hauptkämpfe, wo sie allerdings das erste Gefecht gegen die Italienerin Camilla Mancini verlor (8:15).

Benjamin Kleibrink, Ciaran Veitenheimer, André Sanita, Alexander Kahl und Peter Joppich schafften beim Grand Prix in Turin den Sprung in die Hauptrunde. Veitenheimer sicherte sich mit einer fehlerfreien Vorrunde die direkte Qualifikation für die 64er Direktausscheidung. Dort verlor er allerdings gegen den Japaner Matsuyama. Für Sanita, Kahl und Joppich war ebenfalls in der 64er Direktausscheidung Schluss. Der Düsseldorfer Kleibrink schaffte es bis unter die besten 32, wo er sich nach einem spannenden und harten Kampf dem späteren Bronzemedaillengewinner aus den USA Gerek Meinhardt 13:15 geschlagen geben musste. „Benny hat beim Grand Prix eine tolle Leistung gezeigt. Außerdem sind fünf Fechter unter den ersten 64 auch sehr erfreulich“, sagte Bundestrainer Uli Schreck. 

Ergebnisse