Florett: Guter Jahresabschluss in Tauberbischofsheim


Der Damenflorett-Nachwuchs zeigte beim Heim-Cadet Circuit was in ihnen steckt.

Mit den Plätzen drei und acht stellten Celia Hohenadel (TSG Weinheim) und Renee Oymann (FC Moers) unter Beweis, dass sie oben mitfechten können. „Unsere jüngeren A-Jugend Jahrgänge haben in Tauberbischofsheim ein tolles Ergebnis abgeliefert. Neben Hohenadel und Oymann muss man hier noch Jennifer Balle und Luca Holland-Cunz nennen, denn auch sie haben sich unter den letzten 32 platziert,“ sagte Verbandsnachwuchstrainer Maik Schulz. Vor dem Wettkampf hat sich Schulz mit seinen Trainerkollegen ein Ziel gesetzt: „Nach dem CC in Mödling wollten wir zwei Fechterinnen unter den letzten 16 und eine unter den letzten Acht haben.“ Dieses Ziel wurde mit drei Fechterinnen unter den letzten 16 (Hohenadel, Oymann und Balle) und zwei Fechterinnen unter den letzten Acht getoppt. Hohenadel gab ihren Gegnerinnen in den Gefechten der Direktausscheidung keine Chance und besiegte dabei Fechterinnen aus Italien, Russland, Polen und Tschechien. Im Halbfinale verlor sie gegen die Schwedin Miriam Schreiber (12:15). Die Moerserin Oymann verlor im Viertelfinale ebenfalls gegen die Schwedin Schreiber (6:15). Zuvor besiegte sie Jennifer Balle (Fechtcentrum Halle) und in einem weiteren deutsch-deutschen Gefecht Lucy Ammer (SC Berlin).

Im Teamwettbewerb traten Xenia Maul (TB Hamburg-Wilbeck), Luca Holland-Cunz (TSG Weinheim), Anna Zoni (FC TBB) und Angelina-Noelle Krause (FSC Cottbus) an. Die Mannschaft wurde vor den Ergebnissen im Einzel am Samstag gesetzt. Im ersten Gefechten siegten die vier Florettfechterinnen mit 45:35 gegen Polen. Es folgten Siege gegen die Türkei und Rumänien, bis sie dann im Finale dem russischen Team gegenüber standen. Nach dem ersten Drittel sah das Gefecht noch ausgeglichen aus, doch danach wollte dem deutschen Team nichts mehr gelingen – sie verloren deutlich mit 24:45. 

„Ich kann erst mit dem Resultat zufrieden sein, wenn wir es beim nächsten Turnier wiederholen können. Die Probleme sind immer noch existent, trotz des wirklichen tollen Ergebnisses“, sagt Trainer Schulz.