Gold und Bronze beim Säbel-JWC in Budapest


Colin Heathcock gewinnt Gold, Felice Herbon holt Bronze

Im ungarischen Budapest fand am vergangenen Wochenende mit dem „Héraklész Budapest Cup“ der erste Säbelweltcup der Junioren im neuen Jahr statt. Bei den Herren holte Colin Heathcock (Eislingen) seinen zweiten Weltcup-Sieg infolge, Felice Herbon (Dormagen) konnte sich Bronze bei den Damen sichern.

Herrensäbel

Colin Heathcock setzt seine Erfolgsserie von Sosnowiec fort: Nach einer für seine Verhältnisse schwachen Vorrunde ließ er in der KO-Runde sieben Siege folgen und gewann das mit 154 Teilnehmern stark besetzte JWC 2022 in Budapest. Im Finale konnte er den Spanier Santiago Madrigal nervenstark mit 15:14 besiegen.

Neben Colin erreichte sein Bruder Antonio Heathcock den 13. Platz, Leon Kuzmin (Tauberbischofsheim) und Valentin Meka (Dormagen) kamen auf die Plätze 22 und 29.

Robert Piecha (Bonn) und Max Müller (Dormagen) runden mit den Plätzen 47 und 53 das gute Abschneiden der Deutschen Mannschaft ab. Der kommissarische Bundestrainer Nachwuchs, Imre Bujdoso, war mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. 

Damensäbel

Von 103 Teilnehmerinnen aus 17 Nationen konnte sich Felice Herbon bis aufs Treppchen vorkämpfen. Felice konnte zunächst die Ungarin Papai mit 15:13 schlagen. Das Gefecht gegen die Französin Lila Martel gewann sie souverän mit 15:6. Es folgten zwei 15:12-Siege gegen die Russin Antipova und die Polin Cieslar. Ihr Halbfinal-Gefecht musste sie gegen die spätere Turniersiegerin, die Ungarin Battai, mit 15:9 abgeben. Bundestrainer Nachwuchs Gergely Bokor ist hochzufrieden und lobt die gute Tagesleistung seines Schützlings.

Drei weitere deutsche Athletinnen konnten sich unter den letzten 32 platzieren: Lena Stemper (Künzelsau) erreichte einen mehr als respektablen Platz 16, Sina Neumann (Dormagen) wurde 24. und Laura Ziob (Koblenz) 31.