Foto: DFB/Norman Rembarz

Gordon Rapp mit DOSB-Ehrennadel ausgezeichnet


Der Ehrenpräsident des Deutschen Fechter-Bundes (DFB), Gordon Rapp, ist am gestrigen Mittwoch in Heidelberg mit der DOSB-Ehrennadel ausgezeichnet worden.

Auf einer Veranstaltung im Olympiastützpunkt Heidelberg wurde Rapp für seine Verdienste um den deutschen Sport geehrt. Die Laudatio hielt der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann.

Hörmann blickte auf die Erfolge der deutschen Fechterinnen und Fechter bei Olympischen Spielen zurück und bedauerte, dass sich keine Mannschaft des DFB für die Spiele in Rio qualifizieren konnte.

Er betonte, obwohl Fechten eine komplexe und schwierige Sportart ist, ist es möglich, sich ihr als Seiteneinsteiger zu nähern. Über seinen fechtenden Sohn kam der Anwalt Rapp als interessierter Beobachter neben der Planche schnell zum Ehrenamt im Verein. Er wurde erst Vizepräsident Finanzen im Deutschen Fechter-Bund, ehe er im Jahre 2000 zum sechsten Präsidenten gewählt wurde. 2014 gab er das Amt an Lothar Blase ab und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

"Sein Fachwissen tat dem Verband gut. Als Nachfolger von Erika Dienstl, der ersten Frau an der Spitze eines deutschen Sportfachverbandes, hatte er da schon geholfen, in schwierigen Zeiten manche finanzielle Klippe und kritische Situation zu meistern", so der DOSB-Präsident. Auch lobte er die Mitwirkung Rapps beim Zusammenschluss von Nationalem Olympischen Komitee und Deutschem Sportbund vor fast genau zehn Jahren zum Deutschen Olympischen Sportbund.