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Günter Lafeld ist verstorben


Im Alter von 94 Jahren ist der ehemalige Präsident des Westfälischen Fechterbundes verstorben.

52 Jahre lang war Günter Lafeld für den Fechtsport bei der Bielefelder Turngemeinde als Abteilungsleiter, Trainer und Fechter aktiv. Seine Arbeit zeichnete sich aus, denn 1982 wurde Bielefeld zum Landesleistungsstützpunkt ernannt. Neben seinen Tätigkeiten im Verein, war er auch für den Sport bundesweit aktiv. Er war zunächst Sportwart im Landesverband Westfalen (1979-1987) und war anschließend bis 1995 Präsident. Im Deutschen Fechter-Bund war er ab 1985 für zwei Jahre Fachwart Breitensport.

Für seine Tätigkeiten bekam er viele Auszeichnungen, wie die Sportehrenplakette der Stadt Bielefeld, die Goldene Ehrennadel des Westfälischen Fechterbundes, die Goldene Plakette des DFB und die Sport-Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zum aktiven Fechter wurde Lafeld erst im Alter von 30 Jahren, als er nach dem Krieg von Berlin nach Bielefeld kam. Denn eigentlich war er Eiskunstläufer, doch seine Frau Marianne, die selber Florettfechterin war, brachte ihm die Zweikampfsportart näher. Mit dem Säbel wurde er siebenmal Deutscher Meister.

Der Deutsche Fechter-Bund spricht seiner Familie und seinen Angehörigen sein Beileid und Mitgefühl aus. Wir werden ihm immer in ehrendem Gedenken behalten.