Guter Auftakt bei der Fecht-WM in Wuxi, China


Am Donnerstag startete die WM mit den Vorrunden in Herrensäbel und Damendegen. Der Start für die Fechterinnen von Bundestrainer Dominik Csobo war verhalten. Nach durchwachsenen Vorrunden von Alexandra Ndolo, Alexandra Ehler, Beate Christmann und Monika Sozanska gab es im KO ein Aufeinandertreffen von Ndolo und Christmann.

Christmann war nach der Vorrunde beste deutsche Fechterin mit Platz 37. Die beiden deutschen Fechterinnen lieferten sich ein knappes Gefecht, welches nach dreimal drei Minuten und einem Treffer im Sudden Death, für die amtierende Deutsche Meisterin Christmann ausging. Monika Sozanska gewann ihr Gefecht gegen die Spanierin Alejandra Cisneros (13:12). Alexandra Ehler konnte sich ebenfalls überzeugend (15:4) gegen die Ungarin Reka Szabo durchsetzen. 

Bundestrainer Dominik Csobo fasst den Tag so zusammen: „Nach einem nervösen Start bei allen Fechterinnen, haben sie sich im Verlauf der Vorrunde gefangen und haben sich für das KO qualifiziert. Dass es dann zu einem deutschen Duell kommt, ist unglücklich, konnten wir dann aber nicht ändern. Sehr gut gefallen hat mit WM-Debütantin Alex Ehler, die ein starkes KO-Gefecht gegen die Ungarin Szabo gemacht hat. In drei Tagen geht es weiter und auf diese Gefechte müssen wir uns jetzt vorbereiten“. 

Maximilian Hartung war aufgrund seiner Platzierung in der Weltrangliste von den Vor-kämpfen befreit. Seine Teamkollegen Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers mussten allerdings antreten. Hübers als auch Wagner hatten eine tadellose Vorrunde und setzen sich nach der Vorrunde auf Platz 1 (Hübers) und Platz 3 (Wagner). Szabo musste mit zwei Niederlagen ins KO und traf dort auf den Kanadier Marc Gelinas. Er ließ dem Kanadier keine Chance und gewann 15:1. „Es war ein normaler Tag für uns. Ich habe erwartet, dass sich alle drei qualifizieren. Die zwei Niederlagen von Matyas waren nicht nötig, aber er hat im KO sein Können deutlich gezeigt,“ resümiert Vilmos Szabo, Bundestrainer vom Herrensäbel den Tag. „Der Nachteil für die Haupt-kämpfe bei Matyas ist, dass er jetzt schon gegen einen starken Gegner kommt. Die drei anderen erwarten die starken Gegner erst im weiteren Verlauf“, prognostiziert Vilmos Szabo.