Herrenflorett: Platz 29 für Kleibrink beim Weltcup in Turin


Benjamin Kleibrink bester Deutscher bei der Trofeo INALPI

In Turin wurde an diesem Wochenende zum großen Florett-Weltcup der Herren und Damen geladen. 226 Fechter aus 50 Nationen gingen im Herrenflorett an den Start. Nach dem ersten Wettkampftag konnten sich von zwölf DFB-Athleten zwei Kämpfer für das Hauptfeld qualifizieren.

Benjamin Kleibrink (Düsseldorf), mit vier Siegen aus der Vorrunde, gelingen auf dem Weg in die Top64 klare Siege: gegen den Niederländer Giacon gewinnt er 15:7, danach gegen den Russen Zherebchenko noch deutlicher mit 15:6. Auch an Tag Zwei kann er dort anknüpfen: gegen Matsuyama aus Japan kann er mit 15:11 punkten und zieht verdient in die Top32 ein. Dort dann der große Schreck: in seinem Gefecht gegen Erwann Le Pechoux aus Frankreich zieht Kleibrink sich beim Stand von 10:12 eine Oberschenkelzerrung zu und kann nur noch eingeschränkt weiterfechten. Das nutzt der Franzose aus und gewinnt das Match mit 15:12 – Platz 29 am Ende für Kleibrink. „Benny hat heute gut gefochten und ist erneut als bester Deutscher aus dem Wettbewerb gegangen. Mit dem Ergebnis von heute ist er weiter auf Olympia-Kurs“, kommentiert Bundestrainer Uli Schreck den Ausgang in Turin.

Zweiter Deutscher in den Top64 wird Marius Braun (München) auf dem 60. Platz. Er scheitert in seinem ersten K.O. am Gewinner von Paris, dem Amerikaner Nick Itkin, mit 15:7.

 

Die Sieger aus Turin:

1. Platz: Gerek Meinhardt (USA)

2. Platz: Alexander Massialas (USA)

3. Platz: Race Imboden (USA) und Wallerand Roger (Frankreich)