Herrenflorett-Team gute Siebte bei Heim-Weltcup in Bonn

Die deutsche Herrenflorett-Mannschaft hat den Team-Weltcup um den „Löwen von Bonn“ mit einem guten siebten Platz beendet.

Foto: Ferraro/Bizzi

Peter Joppich (Koblenz), Andre Sanita (Bonn), Alexander Kahl (Tauberbischofsheim) und Georg Dörr (Weinheim) gewannen ihren Auftaktkampf gegen Japan mit 45:40. Im Viertelfinale musste sich das Team von Bundestrainer Uli Schreck Olympiasieger Russland mit 27:45 geschlagen geben. Auch das erste Platzierungsgefecht ging verloren. Mit 32:45 unterlagen die vier Asienmeister Südkorea. Den letzten Kampf gegen Brasilien entschieden sie dann mit 45:29 zu ihren Gunsten.

Ich bin mit dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden“, so Bundestrainer Uli Schreck nach dem letzten Gefecht. „Wichtigstes Ziel war es, den Sprung von 16 auf acht zu schaffen. Das haben wir umsetzen können. Japan war sicher nicht zu unterschätzen, Russland ist derzeitig zu stark für uns. Wir haben auf jeden Fall gezeigt, dass wir zu den Top acht gehören“, fügt er hinzu.

Der Bundestrainer hatte im Mannschafts-Weltcup auf den Einsatz von Peter Joppich nach dessen gestrigem glanzvollen Sieg verzichtet, mit Sanita, Kahl und Dörr ein im Altersdurchschnitt erst 23 Jahre junges Team aufgeboten. „Dafür haben sie ihre Sache ganz gut gemacht. Der siebte Platz ist in dieser Konstellation ein gutes Ergebnis“, meint Uli Schreck abschließend.

Sieger des Mannschaft-Weltcups in Bonn wurde die Vertretung Frankreichs, die im Finale Italien 45:34 mit bezwangen.

Die Platzierungen:

Team-Weltcup Herrenflorett Bonn (22 Mannschaften): 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Russland, 3. USA, 5. Südkorea, 6. China, 7. Deutschland, 8. Brasilien