Julika Funke überzeugt bei Heim-Weltcup

Julika Funke vom FC Würth Künzelsau hat beim Junioren-Weltcup in Dormagen mit Rang fünf überzeugen können. Die Säbel-Junioren verpassten an gleicher Stelle vordere Platzierungen.

Fotos: Heinz Zaunbrecher

Souverän qualifizierte sich Julika Funke, die bereits im Oktober beim JWC in Sosnowiec mit dem 11. Platz auf sich aufmerksam gemacht hatte, für das Hauptfeld, marschierte mit teils deutlichen Siegen gegen Carol-Ann Kühn (Eislingen/15:6) und Larissa Eifler (Dormagen/15:14) in das Achtelfinale des mit 132 Teilnehmerinnen stark besetzten Turniers. Nach einem sicheren 15:6-Sieg gegen Sabina Martis aus Rumänien stand sie in der Finalrunde des Heim-Weltcups. Die spätere Gesamtsiegerin Evgenia Podpaskova aus Russland war dann im Viertelfinale nicht zu überwinden, setzte sich gegen die 17-jährige Künzelsauerin am Ende mit 15:11 durch.

Julika hat hier einen sehr guten Wettkampf absolviert und verdient die Finalrunde erreicht. Das Podium war sogar in Reichweite“, sagt Junioren-Bundestrainer Vadim Shturbabin nach Turnierende. „Schade war sicher, dass Julika und Larissa bereits im 32-er Tableau aufeinandergetroffen sind. Auch sie wäre eine Kandidatin für die Finalrunde gewesen. Erfreut war ich zudem über das Abschneiden von Madeleine Becker, die es bis in das Achtelfinale geschafft hat und von Clara Mäschke, die als Kadettin bis in die Runde der letzten 32 vordringen konnte“, fügt er hinzu.

Die ebenfalls für Künzelsau startende Madeleine Becker fand erst in der Runde der letzten 16 in Lucia Lucarini ihre Bezwingerin, musste der Italienerin mit 9:15 beugen. Säbel-Kadettin Clara Mäschke, die nach couragiertem Auftritt verdient in der Runde der besten 32 stand, verlor hier gegen die Spanierin Ainhoa Perez mit 7:15.

Die Russin Evgenia Podpaskova gewann in der Damensäbel-Entscheidung das Finale gegen Beatrice Dalla Vecchia aus Italien mit 15:11 und sicherte sich damit den Gesamtsieg in Dormagen.

Nicht ganz zufrieden war nach Ende der Herrensäbel-Entscheidung des Junioren-Weltcups Junioren-Bundestrainer Dan Costache. Mit Raoul Bonah vom gastgebenden TSV Bayer Dormagen hatte lediglich ein deutscher Vertreter die Runde der letzten 32 erreicht. Er schied an dieser Stelle nach einer 7:15-Niederlage gegen Mark Stepanov (Russland) vorzeitig aus. Bereits eine Runde früher erwischte gleich fünf deutsche Vertreter, die teils knappe Niederlagen einstecken mussten. „Da war sicher mehr drin. Na klar war es ein starkes Feld hier, aber ich hatte den einen oder anderen doch schon weiter vorn erwartet. Wir können auf jeden Fall mehr“, so Dan Costache.

Sieger der Herrensäbel-Entscheidung des Junioren-Weltcups in Dormagen wurde Anatoliy Kostenko aus Russland, der im Finale Eliott Bibi (Frankreich) mit 15:13 besiegte.

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