Junioren-EM: Damenflorettmannschaft auf Platz 4


Am letzten Tag der Junioren-EM in Foggia traten in den Teamwettbewerben Damenflorett, Herrendegen und Herrensäbel an.

Die Florettfechterinnen Sophia Werner (OSC Berlin), Anne Kirsch (TSG Weinheim), Pia Ueltgesforth und Aliya Dhuique-Hein (beide FC TBB) starteten in der Mannschaft. Im ersten Gefecht gegen Rumänien gewann das deutsche Team souverän mit 42:35. Im Halbfinale gegen Russland hatte die deutsche Equipe hingegen keine Chance und kämpften im nächsten Gefecht um die Bronzemedaille. Ihr Gegner dort war das ungarische Team, welches im Halbfinale gegen Italien verlor. Nach einer Führung zu Beginn des Duells verloren die Florettfechterinnen den Anschluss und liefen einem Rückstand hinterher. Auch wenn sie das Gefecht nicht aufgaben, kamen sie nur bis auf ein paar Treffer heran, einen Ausgleich schafften sie nicht. „Die Spannung im Gefecht gegen Ungarn war sehr hoch und die Einstellung der Mädchen war lange Zeit gut. Ich freue mich sehr, dass wir als Mannschaft das Halbfinale erreicht haben und schaue hoffnungsvoll in Richtung Junioren-WM“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Simone Capelletto. 

Im Herrendegen gingen Louis Bongard (TSV Bayer Leverkusen), Paul Veltrup (FC Krefeld), Jonas Gudera (FV Heidelberg) und Tobias Weckerle (SV Böblingen) auf die Planche. Nach einem Freilos im 32er trafen sie in der 16er-Direktausscheidung auf das Team aus Norwegen, welches sie deutlich besiegten. Im anschließenden Viertelfinale trafen die deutschen Degenfechter auf die französische Mannschaft. Dort war das deutsche Team chancenlos und verlor 31:45. In den anschließenden Platzierungsgefechten verloren sie gegen Russland und Tschechien und beendeten die Junioren-EM mit dem 8. Platz. „Unter die ersten Acht zu kommen war und ist ein Muss für diese Mannschaft. Uns passieren noch viele kleine Fehler, die uns am Ende die Chance auf einen Sieg gegen beispielsweise Russland kosten. Das Ziel muss jetzt sein, die nächsten vier Wochen hart zu trainieren und bei der Junioren-WM in Torun neu anzugreifen“, sagte Trainer Jo Braun.

Antonio Heathcock (TSG Eislingen), Bas Wennemar, Stefan Friedheim (beide TSV Bayer Dormagen) und Louis Haag (FC TBB) starteten im Herrensäbel Wettbewerb. Bereits im ersten Gefecht verlor das Team gegen die schlechter gesetzten Fechter aus der Ukraine (38:45). In den Platzierungsgefechten gewannen sie zunächst gegen die Equipe aus der Türkei (45:35), schieden dann aber gegen das ungarische Team aus (33:45). Im anschließenden Kampf um Platz elf verloren die deutschen Säbelfechter gegen die polnische Mannschaft (37:45). „Der 12. Platz ist definitiv kein zufriedenstellendes Ergebnis und ist ein Rückschritt nach den letzten Wettkämpfen. Alle vier Fechter haben eine schwache Leistung gezeigt. In ihrem Fechten fehlte es an Ideen und Aggressivität“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Dan Costache.