KEM: Keine Medaille im Teamwettbewerb


Am letzten Tag der Kadetten-Europameisterschaft blieben auch die letzten Medaillenhoffnungen unerfüllt.

"Unser sechster Platz geht vollkommen in Ordnung“, sagte VKN-Trainer Maik Schulz. Das deutsche Damenflorettteam bestand aus Luca Holland-Cunz, Celia Hohenadel (beide TSG Weinheim), Renee Oymann (FC Moers) und Jennifer Balle (Fechtcentrum Halle). Nach einem Sieg im ersten Gefecht der Direktausscheidung gegen Schweden (45:37), gab es im Viertelfinale das Duell gegen Russland. Diese verloren sie deutlich 25:45. In den Gefechten um die Plätze fünf bis acht focht das deutsche Team zunächst gegen Rumänien, welches sie mit 45:23 besiegten. Im entscheidenden Kampf um Rang fünf trafen sie auf die Italiener, welches sie chancenlos verloren (24:45). „Die russische und die italienische Mannschaft sind im Moment einfach noch zu stark für uns“, sagte Schulz.

Im Herrensäbel starteten Antonio Heathcock (TSG Eislingen), Valentin Meka (TSV Bayer Dormagen), Ben Kochendörfer (FZ Solingen) und Leon Kuzmin (FC TBB) in den Wettbewerb. Im ersten Gefecht gewannen sie souverän gegen die Mannschaft aus Weißrussland (45:35). Im Viertelfinale trafen die Säbelfechter auf Ungarn, die ihnen die einzige Niederlage an diesem Tag beibrachten und damit die Chance auf eine Medaille nahm (33:45). In den Platzierungsgefechten gewannen sie anschließend gegen die Ukraine (45:41) und Rumänien (45:35). „Die Mannschaft hat den ganzen Tag sehr guten Teamgeist bewiesen und sich auch von der verpassten Medaillenchance nicht unterkriegen lassen. Mit dieser Kadettenmannschaft haben wir eine gute Aussicht im Hinblick auf die nächsten Jahre“, sagte VKN-Trainer Imre Bujdoso. 

Die Degenfechter Fabio Murro (OFC Bonn), Cedric Fast (Bielefelder TG), Keanu Nagel (FC Krefeld) und Sedat Bakay (FC TBB) belegten im Mannschaftswettbewerb den elften Platz. „Unser Ziel war es unter die Top Acht zu kommen, das haben wir mit dem elften Platz verfehlt. Gegen Polen hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auch gegen stärkere Mannschaften mithalten kann“, sagte VKN-Trainer Jörg Fiedler. Die knappe Niederlage gegen die polnische Mannschaft (44:45) brachte das deutsche in die Platzierungsgefechte 9-16. Dort besiegten sie zunächst Schweden (45:39) und verloren dann gegen Israel (40:45). Im Gefecht um Platz elf gewannen sie gegen das Team aus Tschechien (45:40). Abschließend sagte Fiedler: „Die Jungs versuchen taktisch disziplinierter zu fechten, doch können sie das nicht über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Im Training muss fortan Wert daraufgelegt werden, dass sie ihr intelligent, taktisches Verhalten ausbilden.“