Foto: Augusto Bizzi

Leonie Ebert holt Bronze in Bochum


Die Tauberbischofsheimerin Leonie Ebert hat sich beim Junioren-Weltcup der Florettfechterinnen in Bochum Rang drei gesichert. Die 16-jährige unterlag erst im Halbfinale der späteren Gesamt-Zweiten Flora Pasztor aus Ungarn mit 13:15.

119 Fechterinnen waren am Samstagvormittag beim traditionellen Turnier um den„Pokal der Stadt Bochum“, in diesem Jahr in seiner 30. Auflage, an den Start gegangen.

Fast fehlerfrei absolvierte die amtierende Kadetten-Weltmeisterin ihre Vorrunden, entledigte sich bis zur Finalrunde ihrer Konkurrentinnen mit klaren Siegen. Im Viertelfinale setzte sich mit einem souveränen 15:5-Sieg gegen die Italienerin Elisabetta Bianchin durch, ehe ihre Siegesserie von der Ungarin Pasztor gestoppt wurde.

Neben Ebert konnte auch Leandra Behr in Bochum überzeugen, schied erst im Achtelfinale gegen die Japanerin Minami Kano nach einem 3:15 aus. Sophia Werner und Kim Kirschen (beide Berlin) schafften zudem den Sprung bis in das Tableau der letzten 32.

Den Gesamtsieg durfte in der Ruhrpott-Metropole Camilla Rivano aus Italien feiern. Sie bezwang im Finale die Ebert-Bezwingerin Flora Pasztor mit 15:10.

Zurückblickend bleibt auf jeden Fall ein perfekt agierendes Bochumer Team um Daniel Pietscher haften, dass keine Mühen scheute, das Turnier glänzen zu lassen. Da wurde über Nacht die Kongresshalle in Bochum komplett hergerichtet, die Tags zuvor noch für eine Veranstaltung genutzt worden war. Viele Zuschauer feuerten die deutschen Fechterinnen, insbesondere Leonie Ebert vor Ort an, zeigten viel Begeisterung. Ihnen allen sei daher nochmals Danke für einen gelungenen Junioren-Weltcup gesagt.

Die Platzierungen:

Junioren-Weltcup DFL Bochum: Damenflorett (119 Teilnehmerinnen): 1. Camilla Rivano (Italien), 2. Flora Pasztor (Ungarn), 3. Erica Cipressa (Italien), 3. Leonie Ebert (FC Tauberbischofsheim), 5. Elisabetta Bianchin (Italien), 6. Marta Martyanova (Russland), 7. Julia Walczyk (Polen), 8. Minami Kano (Japan), 12. Leandra Behr (FC Tauberbischofsheim), 20. Sophia Werner (OSC Berlin), 28. Kim Kirschen (SC Berlin)