Lisa Gette und Julika Funke überzeugen bei Jahresauftakt in Budapest

Lisa Gette und Julika Funke (beide FC Würth Künzelsau) haben mit Rang drei und acht beim Junioren-Weltcup in Budapest einen erfolgreichen Einstand in das neue Jahr absolviert. Bei den Säbel-Junioren fochten sich zwei deutsche Vertreter in die Achtelfinals.

Foto: Privat

Souverän hatte sich Lisa Gette für das Hauptfeld des zweiten Tages qualifiziert, hier über die Stationen Francesca Iseppi (Italien/15:3), Mirabella Kelecsenyi (Ungarn/15:13) und Caitlin Maxwell (Großbritannien/15:12) die Finalrunde erreicht. Auch die starke Italienerin Beatrice Dalla Vecchia fand gegen Gette kein Rezept, unterlagt am Ende mit 12:15. Erst deren Landsfrau Lucia Lucarini vermochte es, die Siegesserie der Säbelspezialistin aus Künzelsau zu beenden, setzte sich im Halbfinale mit 15:13 durch. „Lisa hat hier einen sehr guten Wettkampf absolviert und verdient einen Podiumsplatz erreicht. Ich bin mit ihrer Leistung sehr zufrieden“, so Junioren-Bundestrainer Vadim Shturbabin.

Ähnlich erfolgreich präsentierte sich Julika Funke in der ungarischen Hauptstadt. Cerasela Dragan (Rumänien), Siri Mantegna (Italien) und Yoana Iliewa (Bulgarien) konnten die Vereinskameradin von Lisa Gette nicht aufhalten, unterlagen klar. Eine Rückenverletzung stoppte dann die 17-jährige. „Es ging nicht mehr“, berichtet Vadim Shturbabin. „Mit Rücksicht auf ihre Gesundheit hat sie auf den Viertelfinalkampf verzichtet. Wir hoffen natürlich, dass sie schnell wieder fit wird“, ergänzt er. Neben dem Künzelsauer Duo hatte zudem die Dormagenerin Larissa Eifler das Achtelfinale erreicht, schied hier nach einem 11:15 gegen Lucia Lucarini aus. „Zwei Mädchen in der Finalrunde, eine im Achtelfinale, das kann sich sehen lassen“, so das Fazit von Vadim Shturbabin. „Für die anstehenden internationalen Herausforderungen haben wir eine schlagkräftige Truppe, die ganz vorn mitmischen kann“, fügt er hinzu. 

Siegerin des Junioren-Weltcups wurde die Ungarin Liza Pusztai, die sich im Finale gegen Lucia Lucarini mit 15:6 durchsetzte.

Bei den Herren konnten sich an gleicher Stelle der Dormagener Raoul Bonah mit Platz 9 und Frederic Kindler (Eislingen) auf Position 12 in Szene setzen. Raoul Bonah unterlag in der Vorschlussrunde dem Franzosen Eliott Bibi mit 12:15, Frederic Kindler musste sich an gleicher Stelle dem Italiener Giacomo Mignuzzi denkbar knapp mit 14:15 geschlagen geben. „Beide Jungs haben sich hier gut präsentiert, nur knapp in den Achtelfinals verloren. Das war für sie ein guter Einstand in das Jahr 2018“, so Junioren-Bundestrainer Dan Costache.

Gewinner der Herrensäbel-Entscheidung beim Junioren-Weltcup in Budapest wurde Matteo Neri (Italien), der im Finale Eliott Bibi mi 15:11 hinter sich ließ.

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