RFB-Ehrenmitglied Knut Oetter verstorben


Träger der Goldenen Ehrenplakette und Ehrenmitglied des Rheinischen Fechter-Bundes Knut Oetter ist am Montag den 1. Oktober verstorben.

Knut Oetter wurde am 23. Mai 1940 geboren. Schon früh war seine Leidenschaft für den Sport geweckt, doch zunächst in der Leichtathletik. Doch sein Vater beschloss, dass er mit 13 Jahren eine andere Sportart machen sollte, das Fechten, damals noch in der Mülheimer Turngemeinde 1856. Nachdem er zunächst mit dem Florett focht, wechselte er in den 1960ern zum Säbel. Beruflich machte er zunächst eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor, bis er eine Umschulung zum Industrieschlosser absolvierte, den Beruf, den er bis zu seiner Rente 1998 ausführte.

1999 gründete er mit der Fechtgruppe einen eigenen Verein, den FSV Mülheim, wo er auch als Trainer tätig war, wo er viele junge Fechter ausbildete. Seit 1973 war Oetter aktives Mitglied des Rheinischen Fechter-Bundes und hat dort in der Funktion als Jugendwart und Vizepräsident Sport die Geschicke im Landesverband gelenkt. Über die Landesgrenzen hinaus war seine selbstgepfiffene Hymne bei der Siegerehrung bekannt. Denn für ihn war die Würdigung des Fechters, selbst beim hektischen Turnierbetrieb wichtig.

Der deutsche Fechtsport verliert einen überaus engagierten und sehr geschätzten Fechter, Trainer und Funktionär. Knut agierte immer selbstlos und sachorientiert. Dabei verlor er nie den Humor. Wir trauern um ihn, und unser Beileid gehört seinen Familienangehörigen und Freunden.