Foto: Peter Endig

Säbel-Nachwuchs mit „kleinen Schritten“


Die deutschen Säbel-Kadettinnen – und Kadetten haben mit ihrem Start beim „Cadet Circuit – Turnier“ in Mödling (Österreich) ihren internationalen Jahresauftakt im Jahr 2018 vollzogen. „Von kleinen Schritten nach vorn“ sprach anschließend Nachwuchs-Bundestrainer Martin Münd.

Wir haben uns in den Rundenergebnissen sicher gesteigert“, sagt Martin Münd, für die Säbel-Kadettinnen im DFB verantwortlich. „Allerdings war zu erkennen, dass uns die Amerikaner einen Schritt voraus sind. Mit anderen Nationen sind wir dennoch durchaus auf Augenhöhe“, fügt er hinzu.

Von den deutschen Teilnehmerinnen hatte Vienna Stapf vom FC Würth Künzelsau und Clara Mäschke aus Eislingen das 32-er Tableau erreicht, schieden hier gegen die Konkurrenz aus. Vier weitere Fechterinnen hatten den Sprung in das Feld der besten 64 geschafft, mussten hier allerdings Niederlagen hinnehmen. „Vienna und Clara haben hier einen guten Wettkampf absolviert. Bei ihnen war sogar mehr drin. Und einige andere haben zumindest Achtungszeichen setzen können“, ergänzt Martin Münd.

Der Sieg beim mit über 180 Fechterinnen sehr gut besetzten Turnier in Mödling ging an die US-Amerikanerin Sky Miller, die sich im Finale gegen die Belgierin Jolien Corteyn mit 15:7 durchsetzte.

Ähnlich die Situation bei den Säbel-Kadetten, die nicht in die Vergabe der Podiumsplätze eingreifen konnten. Nur Julian Disler (Solingen) erreichte das Feld der letzten 32, schied hier nach einer 7:15-Niederlage gegen Nathaniel Landau (USA) vorzeitig aus. Vier weitere deutsche Säbel-Spezialisten fochten sich in die Runde der letzten 64, überstanden diese allerdings nicht.

Den Gesamtsieg sicherte sich im Herrensäbel Christopher Walker aus den USA durch ein 15:8 gegen seinen Landsmann Donghwan Park.

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