Säbel-Nachwuchs mit Luft nach oben

Die deutschen Säbel-Kadetten haben mit ihrem Start beim „Cadet Circuit – Turnier“ im ungarischen Gödöllö ihren internationalen Saisonauftakt vollzogen. Dabei mussten sie allerdings feststellen, dass noch „einige Luft nach oben“ vorhanden ist.

Foto: Peter Endig

Nur eine Fechterin unter den letzten 32, das entspricht nicht unseren Ansprüchen und unserem Leistungsstand“, sagt Martin Münd, für die Säbel-Kadettinnen im DFB verantwortlich. Von den deutschen Teilnehmerinnen hatte lediglich Vienna Stapf vom FC Würth Künzelsau das 32-er Tableau erreicht, schied hier gegen die Russin Anastasia Shorokhova nach einem 9:15 aus. Drei weitere Fechterinnen hatten den Sprung in das Feld der besten 64 geschafft, mussten hier allerdings Niederlagen hinnehmen. „In den Vor- und Zwischenrunden haben sich unsere Fechterinnen mit guten Leistungen präsentiert, teils ordentliche Setzplätze erreicht. Doch dann haben wir unnötige Niederlagen hinnehmen müssen. Wir werden die Ursachen bis zum nächsten Termin analysieren und sie bis zum nächsten Turnier Anfang Dezember sicher korrigiert haben“, fügt Martin Münd hinzu.

Der Sieg beim mit knapp 170 Fechterinnen sehr gut besetzten Turnier in Gödöllö ging an die Ungarin Valentina Nagy, die sich im Finale gegen die Russin Mariya Zinyukhina mit 15:7 durchsetzte.

Auch die Säbel-Kadetten hatten an gleicher Stelle einige Start-Schwierigkeiten. Mit Eric Simon Seefeld, Peter Schmitz (beide Fechtzentrum Solingen) und Marius Stitz (FC Tauberbischofsheim) zog zwar ein deutsches Trio in das 32-er K.O. ein, musste sich an dieser Stelle dann der internationalen Konkurrenz beugen. Vier weitere deutsche Säbel-Spezialisten fochten sich in die Runde der letzten 64, schieden hier vorzeitig aus.

Den Gesamtsieg sicherte sich im Herrensäbel der Rumäne Andrei Pastin durch ein 15:13 gegen Michele Gallo aus Italien.

Mit Rang acht im Team-Wettbewerb, an dem sich insgesamt 37 Mannschaften beteiligten, zogen sich die Herren mit dem Team Deutschland II am zweiten Wettkampftag beachtlich aus der Affäre. Antoni Heathlock (TSG Eislingen), Felix Kalter (CTG Koblenz), Leon Kuzmin (FC Tauberbischofsheim) und Valentin Meka (TSV Bayer Dormagen) qualifizierten sich mit verdienten Siegen für die Finalrunde, mussten erst hier den späteren Gesamt-Zweiten aus Russland (Russland I) nach einem 16:45 den Vortritt lassen.

Gastgeber Ungarn setzte sich im Finale gegen Russland I im Finale mit 45:39 durch.

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