Säbel: Platz 3 für Heathcock in Dormagen


In Dormagen wurde am 15. Dezember der 44. Preis der Chemiestadt vergeben.

Antonio Heathcock (TSG Eislingen) wurde als 20. Fechter von Nachwuchstrainer Dan Costache für den Juniorenweltcup in Dormagen nominiert. „Die besten Kadetten sollten hier ebenfalls die Chance bekommen sich zu beweisen und Antonio gehört momentan zur deutschen Spitze, daher hat er den 20. Platz beim Nominieren bekommen.“ Der 16-jährige hat eine starke Vorrunde gefochten und war somit auf dem dritten Platz in der Setzliste. Mit einem Freilos war er direkt für die Hauptrunde der letzten 64 qualifiziert. Dort siegte er gegen den Polen Bialecki (15:13). Auf dem Weg ins Halbfinale siegte er außerdem gegen den Kanadier Cauchon (15:12), den Italiener Gallo (15:13) und den Franzozen Perrier (15:9). Erst im Halbfinale gegen Lorenzo Roma aus Italien musste er sich geschlagen geben (8:15).
Roma gewann im Finale gegen den Franzosen Eliott Bibi. „Antonio hat heute überragend gefochten und das bei seinem ersten Juniorenweltcup", sagte Nachwuchs-Bundestrainer Costache. „Damit hat er seine Nominierung für die Kadetten- und Junioren EM und WM schon sicher.“ Heathcock steht momentan in beiden deutschen Ranglisten auf dem ersten Platz. „Mit seiner Leistung kann Antonio jetzt bei den Junioren mitfechten, auch für die Mannschaft ist er jetzt eine Option“, sagte Costache.

Im Damensäbel war Larissa Eifler (TSV Bayer Dormagen) mit dem 9. Platz die beste deutsche Fechterin. Nach der Vorrunde war die Dormagenerin auf Platz eins gesetzt und war für die Runde der letzten 64 direkt qualifiziert. Auf dem Weg ins Achteilfinale schlug sie Julika Funke (FC Würth Künzelsau) mit 15:12. In einem spannenden und knappen Gefecht verlor Eifler gegen die Italienerin Giulia Arpino (14:15). „Larissa hat ein gutes Turnier gefochten und ist nach der Verletzung wieder auf dem Weg an die Spitze“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Vadym Shturbabin. „Laura Ziob vom MTV Mainz hat es als jüngster A-Jugendjahrgang unter die letzten 32 geschafft, das lässt hoffen, dass da noch einige Fechterinnen nachkommen.“

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.